Auf die Reader, fertig, …

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Dieser Blog heißt Siegerland-Krimis, und genau darum wird es in den nächsten Tagen gehen: um einen Krimi aus Siegen und dem Siegerland.

Mehr werde ich allerdings noch nicht verraten, ihr müsst euch noch ein paar Stunden gedulden.
So viel kann ich aber schon andeuten: Ihr solltet eure Reader zücken!
:)
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Rund um den Wellersberg und die Panzerwiese

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Meine zweite Genesungswanderung führte mich rund um den Wellersberg.

Als ich am Morgen aufwachte, lag schöner frischer Schnee über der Landschaft. Da für den nächsten Tag schon wieder Tauwetter angesagt war, wollte ich diese Gelegenheit nutzen, um noch mal ein bisschen Winterfeeling abzubekommen. Dieser Winter ist irgendwie gar kein richtiger Winter, finde ich. Dabei liebe ich Schnee wirklich sehr!

Die Panzerwiese

Startpunkt war der Wanderparkplatz oberhalb der Kinderklinik.
Von dort aus führen viele längere und kürzere Wege rund um den Wellersberg. Da man von dort oben einen schönen Blick auf Siegen und Weidenau hat, ist es ein beliebter Tummelplatz für Hundebesitzer, Jogger und andere Sportler.
Die Kuppe des Wellersberges ist als Panzerwiese bekannt, weil sich dort oben der Truppenübungsplatz der belgischen Garnison befand. Noch heute findet man dort viele Spuren und Hinweise auf die militärische Vergangenheit. Der Hauptweg, der vom Parkplatz bis zum nahe gelegenen Wald führt, besteht teilweise aus Asphalt, teilweise aber auch aus alten Betonplatten. Von Maschendraht umzäunt sind noch die alten Munitionsdepots zu erkennen: Flache, hinter Erdwällen verborgene Langhäuser. Mittlerweile befindet sich dort ein Hundeverein.
Ich finde die Geschichte der Panzerwiese und der belgischen Garnison in Siegen so spannend, dass ich einen eigenen Blogbeitrag darüber schreiben werde. Dafür muss ich aber noch ein bisschen recherchieren. Heute soll es außerdem nur um meine kleine Wanderung rund um den Wellersberg gehen.

Der Historische Tiergarten

IMG_20180122_100619Von der Panzerwiese aus gelangt man beinahe automatisch in den Historischen Tiergarten – genau genommen ist sie sogar ein Teil davon. Die etwa 100 ha große Anlage wurde im 17. Jahrhundert von Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen angelegt. Er diente zur Jagd und der Zerstreuung. Auf diese Zeit gehen auch die meisten der heute noch bestehenden Wege zurück. In den letzten Jahren hat die Stadt Siegen den Wert dieses Geländes entdeckt und als Naherholungsgebiet attraktiv gemacht. Dazu gehören unter anderem ein Waldlehrpfad und ein Pilzlehrpfad, Ruhebänke und verschiedene Spielstationen für Kinder. Auch Kunstobjekte kann man dort finden.

Mir war der Rundgang durch den Historischen Tiergarten allerdings zu kurz, weshalb ich vom Hauptweg der Panzerwiese hinunter zum Hermelsbacher Friedhof ging. Dort kann man sich gut im Tal des Hermelsbaches aufhalten. Ein Teil des Weges gehört noch zum Historischen Tiergarten und ist deshalb gut ausgeschildert. Mehrere Hinweistafeln verweisen auf Besonderheiten des Waldes. Der Weg steigt dann an und führt in Richtung Trupbacher Heide, ich habe aber eine steile Wende genommen und bin dann in Richtung Tiergehege gegangen. Dabei kam ich am Hirschsprung und einem der schönen Kunstprojekte vorbei. Wegen des Sturms Friederike war ein Teil des Weges gesperrt, sodass ich wieder umkehren und rund um das Tiergehege laufen musste. So verließ ich am Studentenwohnheim, das früher ein Altenheim beherbergt hat, für kurze Zeit den Wald. Da ich so auch automatisch wieder ein Stückchen Richtung Tal ging, verlor sich der Schnee dann völlig im Matsch, und es regnete.

 

Der Historische Friedhof

IMG_20180122_110842Es dauerte nicht lange, und ich kam wieder oben an den Munitionshäusern an. Da ich aber trotz des Wetters noch ein wenig laufen wollte, ging ich erneut hinunter zum Hermelsbacher Friedhof. Dort ging ich dann nach links und mehrere Meter am Friedhofszaun entlang. Diesen Weg kannte ich noch nicht, wusste aber, dass ich im Wohngebiet am Wellersberg herauskommen werde.

Was ich aber nicht ahnte:
Dieser Weg führte mich zu einem schönen Kleinod, das ich ohne diesen Umweg vermutlich nie entdeckt hätte. Es handelt sich um ein alten Friedhof aus dem 19. Jahrhundert, der zur ehemaligen Hüttensiedlung Buschgotthardshütten gehörte. Buschgotthardhütten war ein Teil von Weidenau, das aber im Zuge des Baus der Hüttentalstraße (HTS), der Stadtautobahn, abgerissen wurde. Viele Menschen trauern diesem kleinen Stadtteil heute noch nach, was ich verstehen kann, wenn ich mir die alten Bilder anschaue. Einige der alten Fachwerkhäuser sollen abgebaut und zwischengelagert worden sein, eines davon steht wohl im Lippischen Landesmuseum in Detmold. Ein weiteres Gebäude wurde neben der Ginsburg bei Hilchenbach aufgebaut, zumindest Teile des Ursprungsgebäudes wurden dafür verwendet.

 

IMG_20180122_111143Dieser alte Friedhof lag bis 2013 unter Gestrüpp verborgen und war kaum jemandem bekannt. Auf Initiative einiger Privatpersonen wurde der Friedhof dann freigelegt und so natürlich wie möglich erhalten. Als Besonderheit sind die vielen Kindergräber anzusehen, denn auf vielen alten Friedhöfen sind die Gräber der Kinder längst verschwunden. Seit 2013 steht der Friedhof unter Denkmalschutz.

Der Friedhof gefällt mir so gut, dass ich ihn noch mehrmals besuchen werde, um auch Fotos bei schönem Wetter und mit mehr Grün zu machen.

Im Schneematsch

Hinter dem Friedhof ging es dann noch ein Stück in den Wald und von dort aus in Richtung Kinderklinik, wo mein Auto stand. Diese Runde war etwa 7 km lang, und als ich beim Auto ankam, war vom Schnee schon nichts mehr zu sehen. Alles war geschmolzen, die Erde hatte sich in einen schlammigen Untergrund verwandelt, und Jogger und Hundebesitzer waren im Nebel nur als Schemen zu erkennen.

Die Runde war ganz nett, barg aber natürlich nur wenig Neues für mich, weil sowohl Panzerwiese als auch Historischer Tiergarten stadtbekannt sind und ich schon mehrmals dort oben war. Dennoch freue ich mich, dass ich den alten Friedhof entdeckt habe!

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Historischer Rundweg Achenbach

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Achenbach

Wie schon erwähnt, hindert mich gerade eine Sehnenscheidenentzündung am Schreiben.
Davon lasse ich mich aber nicht unterkriegen und nutze die Zeit einfach für schöne Dinge, zum Beispiel Wandern.
Also habe ich neulich meine Wanderschuhe geschnürt, mir Proviant eingepackt und bin in Regensachen nach Achenbach gefahren. Der Historische Rundweg Achenbach ist knapp 12 km lang und stand schon ewig auf meiner Wunschliste.

Die belgische Garnison

IMG_20180111_095109Start- und Endpunkt befinden sich am Denkmal für die belgische Garnison in der Nähe des Kreisels auf dem Weg zu Ikea. Geparkt habe ich bei Edeka (und habe mir dort erst mal frisches Obst gekauft).
Es lohnt sich, das Denkmal für die belgische Garnison genauer in Augenschein zu nehmen, denn eine Schautafel erläutert die Zusammenhänge zwischen Siegen und Belgien. Im Laufe des Rundwegs stößt man ohnehin noch mehrmals auf belgische Spuren.
Siegen war von 1946-1994, also fast 50 Jahre lang, belgische Garnisonsstadt. Die Kasernen standen dort, wo sich heute das Gewerbegebiet Heidenberg mit Ikea befindet. Die Erinnerungsstätte gibt es seit 2006, die Geschichte zwischen Siegen und Belgien ist aber so interessant, dass ich darüber vielleicht mal einen eigenen Blogeintrag schreibe.

Die Friedenskirche

Bevor man rechts in das Waldstück abbiegt, führt der Weg ein paar Meter an der Hauptstraße entlang. Kaum ist man im Wald, steht man vor der hölzernen Friedenskirche mit ihrer für Siegerländerverhältnisse ungewöhnlichen Bauweise. Sie ist eine Spende der Zionsgemeinde in Evansville in Indiana in den USA und steht seit 1959 in Achenbach. Zur Zeit scheint sie bewohnt zu sein.

Die Kelten

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Dort, wo sich ein Stückchen weiter im Wald der Rennofen-Nachbau befindet, hat man in den 1930er-Jahren die Überreste alter Schmelzöfen gefunden. Das Betonmodell wirkt unspektakulär, zeigt aber, wie fortschrittlich die Kelten damals waren. Eines der Original-Fundstücke steht heute im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss.
Danach ging es erst mal eine Weile auf und ab, allerdings mehr auf, und mir taten erstmals die Füße weh (das wird im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen).

Erfahrungsfeld Panzer-Schießplatz

IMG_20180111_103234Das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT ein paar hundert Meter weiter war für mich eine der größten Überraschungen auf der Runde. Ich kannte das Gelände auf dem Fischbacherberg noch aus der Zeit, als es ein Schießplatz für Bundeswehr und Polizei war.
Gebaut in den 1930er-Jahren, diente der Schießstand zuerst der Wehrmacht, später der belgischen Garnison, der Bundeswehr, der Polizei und den Bundeswehrreservisten.

 

IMG_20180111_104013Natürlich war das Gelände als militärisches Gebiet immer ordentlich abgeriegelt gewesen.
Umso erstaunter war ich, hinter den Zäunen bunte Gebäude, eine Bühne, einen riesigen Park und sogar den Bauspielplatz von Rabauki zu finden. Toll, was aus diesem Gelände gemacht wurde!

 

Aussichten

IMG_20180111_130611Vom Starken Buberg aus hatte ich trotz diesiger Sicht einen schönen Blick ins Wendener- und Olper Land. Vom Buberg aus aus ging es fast nur nur noch bergab, was mir aber wegen der schmerzenden Füße keine Freude bereitete. Dafür ließ es sich im Wiesental parallel zur Hauptstraße gut laufen.
Genau in dem Moment, als ich im Auto saß, kam der Regen – aber das kennt man als Siegerländerin nicht anders.

Der Ausflug endete dann bei Feinbier unterwegs, weil ich dringend neue Wanderschuhe brauchte. Mit denen bin ich dann die nächste Runde laufen, aber davon berichte ich euch später!
:)

Fun fact

Dieser Blogbeitrag wurde ausschließlich diktiert. Da ich wegen der Sehnenscheidenentzündung immer noch nicht richtig tippen kann, habe ich mir Dragon NaturallySpeaking gegönnt. Es dauert sehr lange und ist ziemlich anstrengend, ich hoffe aber, dass es mit ein wenig Übung besser wird. Außerdem habe ich den Eindruck, dass meine Sätze fremd klingen. Aber das kann auch täuschen.

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Frohe Weihnachten!

Ich wünsche all meinen Blogbesucherinnen und -besuchern noch ein paar geruhsame Tage bis zum Weihnachtsfest und wunderschöne und stressfreie Feiertage mit allen Menschen, die ihr gern um euch habt.
Genießt die Zeit miteinander und seid füreinander da – und denkt auch mal an jene, die nicht so viel Glück haben wie wir.

Wir lesen spätestens im Jahr 2018 wieder voneinander!

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Wisente in Südwestfalen

Egnar und sein Gefolge

Im März 2010, also vor beinahe acht Jahren, wurde mit Bulle „Egnar“ der erste Wisent im Wisent-Wald bei Bad Berleburg am Rothaarsteig angesiedelt. Ihm folgten Wisent-Kühe und weitere Bullen.
Drei Jahre später wurde die zwischenzeitlich auf acht Wisente angewachsene Herde in die Freiheit entlassen. Mittlerweile leben mehr als zehn Wisente in freier Wildbahn in den Wäldern des Sauerlandes und Wittgenstein.
Die von den ausgewilderten Wisenten bewohnte Fläche ist riesig, weshalb man den Tieren nur mit außerordentlich viel Glück begegnen kann. Umso bemerkenswerter sind dann private Filmaufnahmen wie die nachfolgende, auf der die gesamte Herde zu sehen ist.
Mit gemächlicher Ruhe und großer Erhabenheit überqueren die imposanten Tiere eine verschneite Straße. Ein beeindruckendes Dokument!
Das Video habe ich auf der Facebook-Seite der Ranger Südwestfalen entdeckt, leider ohne Quellenangabe. Trotzdem ein großes Dankeschön an den unbekannten Filmer!

Die freien Wisente

Die freien Wisente.Wie auch immer man zu den Wisenten steht. Der Faszination dieser Tiere können wir uns nur schwer entziehen. Und irgendwie passen sie auch in unsere Landschaft.

Gepostet von Ranger Südwestfalen Wald und Holz NRW am Sonntag, 10. Dezember 2017

Ärger um die Wisente

Das Wisent-Projekt ist teilweise sehr umstritten und stand schon mehrmals vor dem Aus.
Hintergrund sind die Fraßschäden der Tiere an den Bäumen, die den Zorn der Waldbauern auf sich ziehen und vor Gericht verhandelt werden. Außerdem soll eine Wanderin angegriffen worden sein.
Im Mai 2017 entschied das Oberlandesgericht Hamm, dass die Wisente im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes als besonders schützenswert gelten und deshalb geduldet werden müssen.

Die zweite Herde

Neben der ausgewilderten Wisent-Herde gibt es auch eine zweite, die in einem 20 Hektar großen Areal, der Wisent-Wildnis, lebt. Da diese Tiere in einem eingezäunten Gebiet leben, ist die Wahrscheinlichkeit, dort einem Wisent zu begegnen, natürlich deutlich größer.
Das Wisent-Projekt wird übrigens wissenschaftlich von mehreren Universitäten begleitet, weil es in dieser Form einmalig in Europa ist.
Wer also mal bei uns in der Region zu Besuch ist, sollte unbedingt einen Abstecher in die Wisent-Wildnis nach Bad Berleburg machen!

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Songs über Siegen und Wittgenstein

Provinz voll Leben?

Manchmal stolpert man ja sprichwörtlich über ein Thema, und so ging es mir auch mit den folgenden Songs.
Ja, ich gebe zu: Siegen kann polarisieren.
 „Zu viel Beton“ sagen die Einen, „die grünste Großstadt Deutschlands“ die Anderen.
„Was ist schlimmer als verlieren? Siegen!“ war einer der ersten Sprüche, den ich hier gehört habe, und in den ersten Jahren habe ich auch ein klein wenig daran geglaubt.
Mit dem Leitspruch „Provinz voll Leben!“ wollte man sich selbst ein wenig auf die Schippe nehmen, aber erst, als man „Siegen zu neuen Ufern“ ausrief, wurde es hier wirklich schön.

Die Stadt Siegen hat eben ihren ganz eigenen Charme, und wie der aussieht, könnt ihr euch selbst anschauen und -hören!

Sarah Böttcher hat ein wunderschönes Liebeslied über ihre Heimatstadt geschrieben:

Der Rapper Haboob lebt mittlerweile in Köln, hat sein Herz aber trotzdem an Siegen verloren:

Matthias Merzhäuser hat sich eher mit Wittgenstein beschäftigt und nimmt die Natur in den Fokus:

Im Gegensatz dazu gibt es einen schon etwas älteren Song von 2012, der eher die Betonstadt im Blick hat:

Es gibt noch mehr Songs über Siegen und Wittgenstein, die zeige ich euch in einem späteren Beitrag.
Bei diesen hier haben mir die Bilder bzw. Filme gefallen, und wer die Stadt noch nicht kennt, kann sich ein eigenes Bild machen. Und wer sie kennt, freut sich bestimmt über die eine oder andere Einstellung!

Viel Vergnügen!

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Plaudern mit Nike – Teil 3

 

Heute geht es weiter mit dem dritten und letzten Teil des September-Interviews mit Nike Klafeld, der Hauptfigur meiner neuen Siegen-Krimis.
Teil 1 findet ihr unter Darf ich vorstellen? Nike Klafeld!, der zweite Teil ist hier nachzulesen: Mit Nike im Café, Teil 2 – Figurenentwicklung.
Jetzt habe ich es endlich geschafft, auch den Rest des Interviews zu transkribieren und hoffe sehr, dass ich sie damit für euch zum Leben gebracht habe.

Nike, hattest du eine glückliche Kindheit?

Auf jeden Fall!
Meine Kindheit war eine fröhliche, unbeschwerte Schutzzone, aus der alles Böse herausgehalten wurde und in der das Positive überwog. Unsere Eltern haben viel mit uns unternommen, unserem Vater war es wichtig, dass seine Töchter mit einer gehörigen Portion Neugier durch die Welt gehen.
Während der Pubertät begann dieser Schutzwall zu bröckeln, unserer Mutter gelang es immer weniger, die Unbillen von uns fernzuhalten. Und wir taten natürlich unser Möglichstes, unsere eigenen Erfahrungen zu sammeln. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem Vic und ich begannen, unterschiedliche Wege zu gehen. Wir entfernten uns immer mehr voneinander, und manchmal waren wir auf unseren Lebenspfaden so weit voneinander entfernt, dass wir einander nicht einmal mehr sehen konnten.
Das hat sich im Grunde auch bis heute nicht geändert.

Was war das Gemeinste, was du je zu jemandem gesagt hast?

Oh, ich kann gut fluchen!
Aber ich bleibe dabei immer oberhalb der Gürtellinie. Mir fallen so ein paar Gelegenheiten ein, bei denen ich mich hinterher für meine Worte geschämt habe. Aber die werde ich dir ganz bestimmt nicht verraten! (lacht)
Andererseits weiß man ja nie, wie das Gegenüber reagiert und mit welchem Blick jemand durchs Leben läuft. Wer weiß schon, wie oft ich schon jemanden gekränkt habe, ohne mir dessen bewusst zu sein …

Wie war dein erster Kuss?

Irgendwie feucht und noch unbeholfen, aber definitiv leidenschaftlich!
Es war auf einer Party in der Schule und ich war fünfzehn. Der Junge war ein Austauschschüler aus Israel und ich habe ihn danach nie wiedergesehen. Was wahrscheinlich auch ganz gut war. (lacht)

Was war das Schrecklichste, das du jemandem angetan hast, den du liebtest?

Mit einer Entscheidung, die auch mit unserer Beziehung zu tun hat, habe ich Lukas ziemlich weh getan. Ich möchte nicht näher ins Detail gehen, weil das eine Sache allein zwischen ihm und mir ist.
Es ist zwar offiziell kein Thema mehr zwischen uns, aber ich merke, dass es unterschwellig immer noch vorhanden ist.

Wofür schämst du dich am meisten, wenn du an die Vergangenheit denkst?

Kennst du Domian, die Talkshow im Radio?
Da hab ich mal angerufen.
Ich hatte so verdammten Liebeskummer wegen eines Typen, der es noch nicht einmal verdient hatte. Und weil ich nicht weiter wusste und dieses beinahe unerträgliche Gefühl loswerden wollte, habe ich beim Radio angerufen. Damals war das für mich irgendwie logisch; meine Freundin Tina und ich haben nächtelang am Radio gesessen und Domians Ratschlägen gelauscht. Er war immer so ruhig und besonnen und hat die Anrufer ernst genommen, und da dachte ich, dass er mir vielleicht auch helfen könnte.
Im Nachhinein kam ich mir völlig blöd vor, aber der Anruf und das öffentliche Gespräch mit Jürgen Domian im Radio hat mir geholfen, Abstand zu der Sache zu bekommen.
Und ich würde noch nicht einmal von mir weisen, dass dieser Anruf auch dazu geführt haben könnte, dass ich Psychologie studieren wollte.

Auf was bist du stolz, wenn du an die Vergangenheit denkst?

Ich bin auf meine Familie stolz, denn wir hatten einen sehr holprigen Start.
Lukas und ich waren noch gar nicht lange zusammen, ich war mitten im Studium, er hatte gerade bei der Polizei begonnen – und dann war ich auf einmal schwanger.
Wir hatten kein Geld, keine gemeinsame Wohnung und fühlten uns eigentlich beide noch viel zu jung für ein Kind. Also haben wir uns zusammengesetzt und einen Plan gemacht, der uns beiden ermöglichte, unsere Ausbildung beziehungsweise das Studium zu beenden.
Ich habe vier Urlaubssemester eingereicht, damit Lukas seine Ausbildung beenden konnte, und als er dann einen festen Job hatte und Malte in den Kindergarten ging, habe ich mein Psychologie-Studium wieder aufgenommen und mit ziemlich guten Noten abgeschlossen. Später, als Malte dann größer war, wurde alles ein bisschen einfacher und ich konnte mich um die Weiterbildung zur Psychotherapeutin kümmern – nebenberuflich.
Ich bin stolz darauf, dass wir als Familie diese harte erste Zeit gemeinsam geschafft haben, auch wenn das nicht immer reibungslos vonstattenging.

Wann hast du das letzte Mal geweint und warum?

(Nike blickt an mir vorbei aus dem Fenster, dann zieht sie die Unterlippe ein und nickt sachte)
Mit dieser Frage triffst du einen ganz wunden Punkt bei mir.
Ja, es gibt etwas, das mich manchmal zum Weinen bringt. Aber ich muss das erst für mich klären und einen Umgang damit finden, bevor ich darüber reden kann.
Mehr mag ich dazu nicht sagen.

Welche schlechte Angewohnheit möchtest du gern loswerden?

(Sie nimmt ihre Kaffeetasse und hält sie mir vor die Nase)
Hier, das ist mein Laster. Ich sollte weniger Kaffee trinken und mich insgesamt gesünder ernähren. Aber irgendwie schaffe ich das nicht.
(Sie trinkt einen Schluck und grinst mich dann an)
Ach, eigentlich will ich auch gar nicht.

Wenn du eine Sache ändern könntest, was wäre das?

Klingt banal, aber wenn ich die Macht dazu hätte, würde ich etwas am Weltfrieden ändern. Dann hätten wir weniger gefährliche Egomanen in Machtpositionen und mehr kluge Strategen mit Weitsicht.
Aber vielleicht sollte ich eher im Kleinen anfangen und mich selbst in der Politik engagieren.
(Nike hält einen Moment inne, dann winkt sie ab)
Dafür bin ich ohnehin zu ungeduldig, das würde nicht funktionieren.

Wofür kämpfst du oder setzt du dich ein? Welche Ziele hast du?

Ich versuche jeden Tag, einen Menschen glücklich zu machen.
Manchmal reicht schon ein freundliches Wort oder eine nette Geste, damit mein Gegenüber einen schönen Moment erlebt, der ihn vielleicht sogar über den Tag trägt.
Und wenn dieser Mensch das Lächeln an einen anderen weitergibt, dann habe ich mit ganz wenig Aufwand für viele Menschen die Sonne scheinen lassen.
Wir alle sollten viel öfter lächeln!

Vielen Dank, Nike, für das tolle Interview! Ich hatte viel Spaß dabei und freue mich, dass du hier so öffentlich aus dem Nähkästchen geplaudert hast!

Hab ich gern gemacht!
Aber jetzt muss ich los, in einer halben Stunde habe ich einen Termin, bis dahin muss ich wieder in meiner Praxis sein.
Ciao!

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Mit Nike im Café, Teil 2 – Figurenentwicklung

 

Heute kommt der zweite Teil des Interviews mit meiner neuen Hauptfigur Nike Klafeld.
Den ersten Teil könnt ihr hier noch einmal nachlesen.
Zur Erinnerung: Wir sitzen immer noch in der Oberstadt im Café, trinken beide einen Cappuccino und schauen ab und zu aus dem Fenster auf die vorbeieilenden Passanten. Draußen ist es bewölkt – vielleicht sind die Menschen deshalb so grimmig unterwegs.

Nike, in welche Gesellschaftsschicht wurdest du hineingeboren?

Mein Vater war Lehrer am Gymnasium und unterrichtete Geschichte und Sport. Daher auch die glorreichen Namen für seine Zwillingstöchter: Nike und Victoria, die Göttinnen des Sieges. Nike griechisch, Victoria römisch. Leider waren damit auch bestimmte Erwartungen verknüpft, die wir aber beide nicht wirklich erfüllt haben.
Meine Mutter war Postbeamtin und hatte das Glück, nach der Privatisierung dort bleiben zu können.
Wir wuchsen also in einem Beamtenhaushalt mit geregeltem Einkommen auf. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb ich mit einem Polizeibeamten verheiratet bin!

Wie groß ist deine Familie?

Zu meiner Kernfamilie gehören mein siebzehnjähriger Sohn Malte und mein Mann Lukas. Wir haben erst geheiratet, als Malte schon in den Kindergarten ging und endlich einer von uns einen festen Job hatte.
Dann sind da noch meine Eltern, beide Mitte siebzig, und meine Zwillingsschwester. Vic wohnt in der Nachbarschaft unserer Eltern, ich habe ein paar Kilometer Distanz zwischen uns gelegt. Meine Eltern haben eine symbiotische Beziehung, keiner kann ohne den anderen, man trifft sie kaum allein an. Manchmal frage ich mich, ob sie auch zusammen aufs Klo gehen, wenn niemand da ist.
Mir ist das viel zu eng, ich bekomme keine Luft mehr, wenn ich zu lange mit ihnen zusammen bin. Vic kommt damit besser klar. Für sie ist es am wichtigsten, dass sich so wenig wie möglich ändert. Und da unsere Eltern schon immer so waren, ist es für sie okay.
Unsere Großmutter ist vor zwei Jahren gestorben. Sie ist 96 geworden!
Dann haben wir noch drei Cousins, die Söhne der Schwester unserer Mutter. Aber die leben an der Nordsee und wir haben so gut wie keinen Kontakt miteinander.

Was bedeutet dir Familie?

Der Begriff »Familie« kann so viel beinhalten: Die Herkunftsfamilie mit Eltern und Geschwistern, aber auch die eigenen Kinder und der Partner oder die Partnerin.
Aber auch Freunde können eine Familie sein und sind manchmal sogar wichtiger und vertrauter, weil es sich um selbst gewählte Beziehungen handelt.
Aber das wird jetzt philosophisch, fürchte ich (zwinkert).
Familie ist für mich jedenfalls das Wichtigste neben Gesundheit. Und manchmal kommt man eben erst später – oder zu spät – darauf, was man an seiner Familie hat.

Wer war deine Bezugsperson als Kind?

Oh, diese Frage ist für Zwillinge einfach zu beantworten (lacht)!
Immerhin habe ich mir den Mutterbauch mit Vic teilen müssen, sie war also schon da, bevor unsere Mutter richtig in unser Leben trat!

Welche ist deine glücklichste Kindheitserinnerung?

Wenn ich zurückblicke, fallen mir viele glückliche Situationen ein.
Der Urlaub auf dem schleswig-holsteinischen Bauernhof zum Beispiel, bei dem meine Schwester auf einem gefleckten Hausschwein geritten ist. Oder die Abende, die wir bei unserer Großmutter hinterm Haus auf der Bank verbracht haben, um Bohnen zu schnippeln oder Kirschen zu entkernen.
Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann spielen all die schönen und glücklichen Kindheitserinnerungen im Sommer. Das ist dann wohl meine Jahreszeit!

Hast du einen besten Freund, eine beste Freundin? 

Tina ist meine beste Freundin, aber sie ist vor acht Jahren mit ihrem jetzigen Mann ins Allgäu gezogen, sodass wir uns nicht mehr so häufig sehen wie früher. Wir sind zusammen zur Schule gegangen, wir haben uns in der Oberstufe kennengelernt und hatten an der Uni einige Vorlesungen zusammen. Sie hat dann aber ihr Studium abgebrochen und eine Ausbildung zur Landwirtin gemacht. Insofern passt sie also super ins Allgäu!

Wie sieht dein übriger Freundeskreis aus?

Lukas und ich haben viele gemeinsame Freunde, die sich im Laufe der vielen Jahre, die wir zusammen sind, zusammengefunden haben. Mit Doro und Henning sind wir bis vor ein paar Jahren regelmäßig nach Holland gefahren, aber seit sie ihre drei kleinen Kinder haben, hat sich das ein wenig verlaufen. Klara kenne ich noch vom Hundeverein und sie ist, seit Tina weggezogen ist, meine engste Vertraute. Sie kommt gern unerwartet vorbei und ist manchmal nicht da, wenn wir verabredet sind.

Was ist dir bei deinen Freunden wichtig?

Offenheit und Ehrlichkeit. Und dass wir füreinander da sind. Das obligatorische Haustüröffnen, wenn ich nachts um drei dort klingele. Aber ich will nicht einfach nur Gutes von meinen Freunden hören, sondern sie sollen ehrlich sein. Und wenn ich Mist gebaut oder etwas Blödes gesagt habe, sollen sie mir das direkt sagen, damit ich darauf reagieren kann. Das Schlimmste für mich ist, wenn man hintenrum über andere spricht, statt sie direkt auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.

Was magst du bei anderen überhaupt nicht?

Das passt ja schon zu der anderen Frage: Mit Unehrlichkeit kann ich nichts anfangen. Aber glücklicherweise funktionieren meine Sensoren diesbezüglich ganz gut und ich merke es recht schnell, wenn Menschen nicht authentisch sind und mir etwas vorspielen. Das kommt mir schließlich auch im Beruf zugute.

Magst du Haustiere? 

Bis vor ein paar Jahren hatte ich einen kleinen Mischlingshund. Nach Bertis Tod habe ich mich gegen einen neuen entschieden, hauptsächlich aus Zeitgründen. Aber ich weiß noch nicht, ob ich nicht doch eines Tages noch mal einen haben werde. Mal schauen!

Der dritte und letzte Teil des Interviews geht in den nächsten Tagen online. Wenn ihr nichts verpassen wollt, könnt ihr gern meinen Blog abonnieren – und ihr könnt euch schon mal für meinen Newsletter eintragen, denn da wird es noch in diesem Jahr eine Überraschung geben (aber die behalte ich natürlich vorerst für mich, es ist ein kleines Weihnachtsgeschenk, und … ach, ich bin jetzt still, damit ich mich nicht verplappere!)

Teil 1 findet ihr hier: Darf ich vorstellen? Nike Altmann!
Teil 3 könnt ihr hier nachlesen: Plaudern mit Nike – Teil 3

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Siegen für InSIder – Das Siegener Loch und seine Folgen

Das Siegener Loch

In einem meiner vorherigen Beiträge habe ich euch vom Siegener Loch erzählt.
Zur Erinnerung: Im Februar 2004 tat sich am Rosterberg, einem dicht bebauten Berg im Stadtgebiet, die Erde auf. Ein Haus wurde dabei so stark beschädigt, dass es seither einsturzgefährdet ist. Auch das direkt angrenzende Nachbarhaus ist nicht mehr bewohnbar.

Gardinen und Gestrüpp

Gestern habe ich eine günstige Gelegenheit genutzt und die Gläserstraße aufgesucht, um mir ein Bild der aktuellen Situation zu machen.
Das Ganze liegt jetzt mehr als 13 Jahre zurück und das Gelände zeigt sich heute anders als auf den Bildern von damals.
Aber, das kann ich schon mal vorweg sagen: Es hat sich, bis auf die sich ausbreitende Natur, nichts wesentlich verändert.
In der Gläserstraße stehen mehrere Reihen von Sechsfamilien-Häusern, immer vier hintereinander, hangabwärts Richtung Siegerlandhalle. Die Häuser Nummer 110 und 112, die vom Tagesbruch betroffen sind, stehen ein wenig tiefer als die beiden vorderen Häuser. Geht man an der Häuserreihe entlang, sieht man einen von Unkraut überwucherten Bauzaun, dahinter die betroffenen Häuser. Vom Siegener Loch selbst sieht man nicht mehr allzu viel, alles ist zugewuchert. In der unteren Wohnung, die akut betroffen ist, hängen noch Gardinen vor den mittlerweile verdreckten Scheiben, im Haus daneben hängen die Rollläden schief vor einem Fenster. Ein seltsamer Anblick mitten im Wohngebiet und trotzdem Alltag für die Bewohner der umliegenden Häuser, vielleicht sogar gewöhnlich für diejenigen, die in den Obergeschossen wohnen.

Und während die anderen Häuserreihen renoviert wurden und helle Fassaden erhielten, hat der betroffene Gebäudekomplex keinen Schönheitsanstrich bekommen und fällt auch deshalb aus dem Rahmen.
Ich habe mich dort jedenfalls sehr unwohl gefühlt und mich auch nicht länger als nötig aufgehalten.
Misstrauisch habe ich den Boden begutachtet und nach Rissen im Pflaster und Unebenheiten im Rasen gesucht. Ich linste vorsichtig durch das Gestrüpp auf die beiden vorderen Häuser der Reihe. Sie sind offensichtlich von  Familien bewohnt, denn auf der Wiese liegt Kinderspielzeug. Wie lebt man wohl wenige Meter von einem Tagesbruch entfernt, der zehn Meter im Durchmesser misst und 60 Meter tief ist? In der Gläserstraße wurde die stützende Decke eines Schachtes bebaut, obwohl man von dessen Existenz wusste.

Die Folgen

Bei meiner Recherche habe ich übrigens noch einen weiteren interessanten Artikel zum Thema gefunden: „Bodenlos in Siegen“ in der „Welt“ – demnach war die Gefahr eines möglichen Tagesbruchs an dieser Stelle längst bekannt. Nur gehandelt hat eben niemand.
Der Rechtsstreit zwischen dem Eigentümer der Häuser und dem Land NRW endete 2012, also acht Jahre nach dem Unglück, mit einem Vergleich.
Für mich war die Situation irgendwie gruselig und beängstigend und ich bin froh, nicht dort in der Nähe zu leben.
Mal schauen, ob ich einen (fiktiven) Tagesbruch vielleicht irgendwann auch mal in einem Siegerland-Krimi unterbringe. Es ist zu vermuten, dass es in Zukunft noch Tagesbrüche geben wird. Wenn nicht auf dem Rosterberg, dann anderswo. Denn Stollen und Schächte haben wir hier mehr, als die meisten Menschen vermutlich wissen!

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Siegen für InSIder – Strandgeschichten

Der Siegener Sandstrand

Letztens saß ich in der Oberstadt am Strand, hinter mir ragte das goldene Krönchen in den blauen Himmel, vor mir lag feinster Sand ausgebreitet, über mir strahlte die Sommersonne und in der Hand hielt ich eine große Eiswaffel mit Stracciatella- und Joghurteis.
Der helle Sand rieselte träge über meine nackten Füße, und auf der Haut blieben winzige Kristalle liegen und spiegelten die letzten Tage dieses Sommers wider. Eine leichte Brise fuhr mir durchs Haar und ließ mich beinahe frösteln. Die neugierige Möwe zu meinen Füßen kam näher und betrachtete das Buch in meiner Hand, als wollte sie sich mit mir über den Inhalt austauschen. In das Rauschen des Meeres mischte sich …

Stop!

Okay, da ist jetzt wohl meine Phantasie mit mir durchgegangen …
Natürlich hat Siegen kein Meer. Wie auch, es liegt ja im Mittelgebirge, zwischen Westerwald und Rothaargebirge. Aber es hat einen Strand, zumindest vorübergehend. Und der liegt tatsächlich in der Oberstadt, zu Füßen des Krönchens, auf einer kleinen Fläche der Fißmeranlage, zwischen Rathaus, Nikolaikirche und ehemaligem Klubb. Man kann dort sitzen und Kaffee oder Cocktails trinken, man kann Eis essen und das alltägliche Treiben der Menschen rundherum betrachten.
Man kann sich aber auch ans Meer träumen – dann werden die gurrenden Tauben zu kreischenden Möwen, der vorbeifahrende Hübbelbummler zu einem historischen Raddampfer, die Mittagspause zu einem kurzen Strandurlaub.
Dafür braucht man nur ein bisschen Phantasie! :)

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=eVSTc4IUB0I&w=560&h=315]

PS: Den Strand gibt es nur noch bis zum kommenden Sonntag, ihr solltet euch also beeilen, wenn ihr noch ein bisschen Urlaubsfeeling haben wollt!

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