Ein Siegerland-Krimi auf der Siegerlandhütte

Manche Wünsche kann man sich nur selbst erfüllen …

Ein großer Wunsch von mir war es, einmal einen meiner Siegerland-Krimis auf die Siegerlandhütte zu bringen.
Die liegt in den Stubaier Alpen, irgendwo im Nirgendwo, und mein Weg dorthin war eines meiner Ziele für 2020.
Dass dieses Jahr dann doch völlig anders wurde als erwartet, muss ich ja niemandem erzählen. Entsprechend lange stand mein Plan auch auf der Kippe, bis ich mich zu einer endgültigen Entscheidung durchringen konnte.

Die Siegerlandhütte thront auf 2720 Metern über dem wunderschönen Windachtal bei Sölden im Tiroler Ötztal.
Egal, aus welcher Richtung man sich ihr nähert: Sie ist nur durch einen mehrstündigen Fußmarsch erreichbar – oder per Hubschrauber, aber das gilt natürlich nur für die Lebensmittel und alles andere, was dort ver- und gebraucht wird.
Entsprechend ihrer exponierten Lage ist sie auch nur etwa drei Monate im Jahr bewirtschaftet.
Ich wusste zwar vorher schon, dass die letzte Stunde hart wird – aber es war wirklich eine Herausforderung für uns Mittelgebirgswanderer!
Schneefelder und mannshohes Geröll gehören normalerweise nicht zu unseren bevorzugten Sommererlebnissen …

Aber wie ihr seht: Wir haben es geschafft!

Siegerland-Krimi auf der Siegerlandhütte – mit erschöpfter Autorin

Nach sechs Stunden Aufstieg inklusive Pausen zum Essen und Staunen waren wir endlich oben, total im Eimer, aber echt stolz.
Und so habe ich dem Hüttenteam einen signierten Siegerland-Krimi überreicht, der hoffentlich vielen Besuchern der Siegerlandhütte ein paar angenehme Momente bescheren wird.
Und wenn irgendwann mal jemand von euch dort oben ist, freue ich mich über eine kurze Rückmeldung, ein Bild oder einen Gruß, gerne auch als Kommentar unter diesem Beitrag.

Außerdem habe ich noch einen #SiegerlandStone dort hinterlegt – ob der wohl irgendwann wieder den Weg nach unten findet?

Ein SiegerlandStone, ein Wanderstein.
Finden – posten – weitertragen!

PS: Die Siegerlandhütte war nicht meine erste Hütte, aber definitiv die mit dem anspruchsvollsten Weg. Wegen der Corona-Pandemie mussten wir normale Schlafsäcke statt der üblichen Hüttenschlafsäcke mitnehmen, was das Gepäck volumen- und gewichtstechnisch direkt vervielfacht hat.
Aber wie heißt es so schön?
Nur die Harten kommen in den Garten!

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„Unter der Mauer“ ist veröffentlicht!

Endlich ist es soweit – die erste Welle meines neuen Krimis ist erschienen!

Eine verschwundene Studentin. Eine unüberwindbare Grenze. Und ein Verbrechen, das mehr als 30 Jahre lang ungesühnt bleibt.
Der neue Siegerland-Krimi.
Nike Klafelds erster Fall

Seit heute könnt ihr das E-Book bei Amazon kaufen (Klick hier), die Taschenbücher sind ab Anfang November erhältlich (ihr werdet es auf jeden Fall erfahren!) und die dritte Welle, die E-Books für alle anderen Reader (also z.B. Tolino), startet dann im Januar 2020.

Bis es auch für die Tolino-Leserinnen und -Leser soweit ist, können die KindleUnlimited-Abonnentinnen loslegen und Nike auf der Suche nach der Vergangenheit begleiten.

Ihr seht also, ich habe an alle gedacht!
:)

Jetzt wünsche ich euch viel Vergnügen beim Lesen!

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Unter der Mauer

Ende Oktober ist es soweit: Der neue Krimi erscheint!
Unter der Mauer ist der Auftakt einer neuen Reihe mit der Psychologin Nike Klafeld – und ihr dürft euch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen! :)

@Mauerkrimi Unter der Mauer
Ab Oktober überall im Handel!

Worum geht es?

Eine verschwundene Studentin.
Eine unüberwindbare Grenze.
Und ein Verbrechen, das mehr als 30 Jahre lang ungesühnt bleibt.

Leipzig, 1984: Die Studentin Michaela Wolff verschwindet spurlos. Alles, was ihrer Familie bleibt, ist ein Abschiedsbrief. Auch nach dem Fall der Mauer findet man kein Lebenszeichen von ihr. Die Familie zerbricht beinahe an diesem Schicksal.

Fünfunddreißig Jahre später stößt die Psychologin Nike Klafeld in Siegen auf ein altes Tagebuch, versteckt in einem Weltkriegsbunker.
Die Suche nach der jungen Frau führt sie auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Doch Nike ahnt nicht, dass sie sich bei ihrer Suche nach Gerechtigkeit selbst in große Gefahr bringt …

»Unter der Mauer«
Der Auftakt zur neuen Krimireihe mit der Psychologin Nike Klafeld

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Was geschah mit Michaela Wolff?

Kriminelle Häppchen

In meinem nächsten Krimi lade ich euch zu einer Zeitreise ein – die Bilder verraten schon, worum es gehen wird. Passend zum 29-jährigen Jubiläum des Mauerfalls habe ich auf meiner Facebook-Seite Melanie Lahmer-Krimis eine kleine vierteilige Reihe zum Thema gemacht: Was geschah mit Michaela Wolff?
Ich habe mich sehr über die rege Teilnahme gefreut – und habe gleichzeitig noch ein paar neue Aspekte gewinnen können. Dafür danke ich euch allen!
Nur zu: Wer Lust hat, kann sich auch jetzt noch beteiligen, die Beiträge sind ja öffentlich. Und ich werde auch ganz bestimmt jeden lesen!

Teil 1

Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 29. Mal.
Ohne die Teilung Deutschlands und ohne den Fall der Grenzen vierzig Jahre später wäre mein nächster Krimi nicht möglich.
Es ist der erste Teil einer mehrbändigen Reihe um die Psychologin Nike Klafeld und soll im Frühsommer 2019 erscheinen.
Die Recherche war hochspannend, teilweise aber auch sehr beklemmend. Ich bin froh, dass mir so viele Zeitzeugen zur Verfügung standen und mir eine Seite der Teilung gezeigt haben, die mir als Kind nicht bewusst gewesen war.
Ich bin im »Zonenrandgebiet« aufgewachsen, beinahe in Sichtweite der Grenzbefestigungen. Für viele meiner Freundinnen und Freunde war die Grenze allgegenwärtig: tagsüber beim Blick aus dem Fenster, nachts durch das Gebell der Hunde.
Mehr als ein Mal hatte ich Angst, von Grenzsoldaten verhaftet oder erschossen zu werden, wenn ich mich nicht benehme.
Für uns war es normal, nicht in jede Richtung reisen zu können und Verwandte zu haben, die man nicht kennenlernen konnte.
Doch ich hatte Glück und wuchs auf der hessischen Seite auf.
Michaela und Carola, die beiden Protagonistinnen meines Krimis, hatten weniger Glück. Sie wurden auf der anderen Seite geboren.
Wie war das für euch: Habt ihr viel von der Teilung Deutschlands mitbekommen? Hatte sie Auswirkungen auf euren Alltag?
Auf welcher Seite seid ihr aufgewachsen?

Teil 2

Der 9. November 1989 fiel auf einen Donnerstag.
Ich war kurz zuvor 15 geworden, verliebt, und das Weltgeschehen interessierte mich nicht besonders. Die Nachrichten vom Morgen waren am Abend ohnehin überholt, die Ereignisse in der DDR überschlugen sich, ich hatte den Überblick verloren.
Damals war ich in der 9. Klasse, zu meinem Leidwesen hatten wir noch Samstagsunterricht. Alle 14 Tage. Die Hölle für Jugendliche, die gerade anfangen, die Freitagabende für sich zu entdecken.
Am ersten Samstag nach Grenzöffnung ging ich – wie jeden Samstag – mit meiner Freundin nach Schulschluss durch die Innenstadt nach Hause. Wir wollten unter Menschen sein, beim Bäcker eine Süßigkeit kaufen und das Geschehen am Marktplatz kommentieren. Was 15-jährige Mädchen eben so machen.
Doch dieser Samstag war anders.
Bebra, meine Heimatstadt, hatte damals rund 8.000 Einwohner (Kernstadt) und lebte von, für und mit der Bahn. Als Eisenbahnknotenpunkt hatte Bebra auch für den Interzonenverkehr eine große Bedeutung, denn ein Großteil der Züge aus und in die DDR und West-Berlin wurden in Bebra abgefertigt.
Bebra war also für Zugreisende aus der DDR, die nicht über Bayern oder Norddeutschland fuhren, die erste Station im Westen.
Das, was ich an diesem Samstag erlebte, lässt sich kaum in Worte fassen. Die Innenstadt war voll. Wirklich randvoll mit Menschen. Der Platz vor dem Rathaus war so überfüllt, dass wir unsere Fahrräder durch das Gewühl tragen mussten, weil nicht genug Platz zum Schieben war. Tausende DDR-Bürger hatten die Gelegenheit einer Bahnreise in die BRD genutzt. Wer wusste schon, ob sich diese Möglichkeit noch einmal bieten würde?
Alles war neu, ungewohnt, chaotisch und ungewiss. Niemand wusste, wie sich die Lage entwickelte, was die Zukunft bringen würde und was aus der Vergangenheit wurde.
An diesem Samstag wurde mir in voller Deutlichkeit bewusst, was da nur wenige Kilometer Luftlinie von meinem behüteten Zuhause entfernt geschah. Und es begann für mich eine Zeit mit vielen besonderen Erfahrungen, mit interessanten Menschen, unterschiedlichen Lebenswelten und der Teilhabe an etwas ganz Besonderem.
Trotzdem ärgere ich mich manchmal, dass ich diese Zeit nicht viel bewusster erlebt habe, nicht mehr Fotos gemacht habe, zu selten innehielt und über alles nachdachte.
Aber als Autorin habe ich die Möglichkeit, noch einmal in die 1980er-Jahre einzutauchen – mit dem Wissen von heute. Und es macht ziemlich viel Spaß!

Teil 3

Durch die unmittelbare Nähe zur Grenze konnten wir bei gutem Wetter DDR-Fernsehen empfangen, oft war es aber unscharf und krisselig und für mich als Kind total uninteressant. Einzig das Sandmännchen habe ich regelmäßig angeschaut, wenn ich bei meiner Oma zu Besuch war. Sie lebt im Werra-Meißner-Kreis und hatte besseren Empfang als wir.
Im Gegensatz zu »unseren« Westprogrammen war das DDR-Fernsehen jedoch nur schwarz-weiß. Auch die Fotos vom Großonkel in Sachsen-Anhalt waren schwarz-weiß, und so wuchs ich in dem Glauben auf, die DDR sei insgesamt schwarz-weiß. (Ja, es ist witzig! )
Ich war im Kindergartenalter, als wir auf dem Weg in Richtung Norden eine Zeitlang dicht an der Grenze entlangfuhren. Offensichtlich so dicht wie sonst nur selten, denn es gab extra Haltebuchten für Reisebusse, um einen Blick in die DDR erhaschen zu können.
Doch ich sah keine DDR, sondern nur Wiesen, Bäume, Kühe und vereinzelte Dörfer. Kein farbloses Areal, keine schwarz-weiß-grauen Flächen, sondern Grün in all seinen Schattierungen.
Da erst wurde mir langsam bewusst, dass die DDR gar nicht so exotisch war. Zwar unerreichbar, aber trotzdem irgendwie ganz normal. Mit grünen Bäumen und Wiesen und ganz normalen Tieren und Menschen. Und mit Kindern, die genauso gern im Matsch spielen wie ich.

Hattet ihr auch so sonderbare Vorstellungen von der DDR oder BRD?

Teil 4

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste Mal in Eisenach war.
Es war jedenfalls kurz nach Grenzöffnung, denn es gab noch Grenzkontrollen und einen Stempel im Reisepass sowie Zwangsumtausch, der am 24.12.1989 abgeschafft wurde.
Eisenach liegt nur 40 km von meiner Heimatstadt entfernt, aber es war nicht nur die Reise in ein anderes Land, sondern auch in eine andere Zeit. Die Fassaden waren grau-braun, die Luft roch speziell, die Innenstadt war komplett anders, als ich es kannte. Die Geschäfte waren nicht schon von Weitem als solche zu erkennen, es gab keine mir bekannten Marken zu kaufen. Vor der Bank stand eine lange Schlange, um Geld zu tauschen. In einer Nebenstraße wurden Kohlen in einen Keller geschippt, was ich bis dahin nur aus alten Filmen kannte.
Wir waren zu viert dort: Meine Eltern, meine jüngere Schwester und ich. Wegen des Zwangsumtauschs hatten wir Geld, das wir entweder ausgeben oder verschenken mussten – Rücktausch war nicht möglich. Also kauften wir Schokolade, Küchenartikel, Kleinkram und gingen das erste Mal überhaupt als Familie in ein Café, um Kaffee und Kakao zu trinken.
Es war ein bemerkenswerter Nachmittag.
Unsere Schule hatte eine Art Patenschaft mit einer Schule in Bebras Partnerstadt Friedrichroda, deshalb fuhren wir mit einem Bus voller Pubertierender nach Thüringen. Dort erfuhr ich das erste Mal vom Fahnenappell und trank rote Brause, kann mich ansonsten aber nur noch an ein marode wirkendes Schulgebäude erinnern.

Michaela, die Protagonistin meines Krimis, fuhr 1984 aus ganz anderen Gründen nach Eisenach – und erlebte dort ein viel größeres Abenteuer als ich.

 

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Die Skriva Autorentagung in Köln

Autorinnen-Glück

Neulich hatte ich – endlich mal! – grandioses Losglück.
In Köln fand erstmals die Skriva: Autorentagung statt, und ich schlawenzelte auch eine Weile um das Anmeldeformular herum, weil die Vorträge und Workshops einfach super klangen. Da ich aber in diesem Jahr relativ viel unterwegs war und sein werde, habe ich mich letztlich doch gegen eine Teilnahme entschieden.
Allerdings wurde ein paar Tage vor der Veranstaltung ein Platz verlost, weil die vorherige Gewinnerin doch nicht teilnehmen konnte. Da musste ich natürlich nicht lange überlegen – und wurde prompt ein paar Tage später ausgelost.
Hurra!

Von Pferden und Katzen

Die Runde war gut 40 Personen stark, und zu meiner großen Freude traf ich einige Kolleginnen wieder, die ich schon sehr lange nicht gesehen habe – zum Beispiel Sabina Altermatt aus Zürich, die mir in meiner Anfangszeit eine sehr hilfreiche Mentorin war.
Der Samstag bot mit insgesamt fünf Vorträgen ein spannendes Programm:

Schauspielerin und Krimiautorin Isabella Archan zeigte uns gleich zu Beginn der Veranstaltung Übungen, um sowohl die Stimme als auch die Körperhaltung zu stärken.
Anfangs etwas gehemmt, später deutlich gelöst, atmeten wir in unsere Hüften, knurrten unser Gegenüber an und gaben unziemliche Schnarchgeräusche von uns, bevor wir mit Stechmückenlauten und Pferdeschnauben sowohl Lippen als auch Stimmbänder lockerten.
Ich hoffe noch immer, dass niemand heimlich gefilmt hat.
Außerdem hatte sie hilfreiche Tipps für Lesungen – ich wusste beispielsweise nicht, dass kaltes Wasser Gift für angewärmte Stimmbänder ist. Es ist zwar logisch, ich habe aber nie darüber nachgedacht.
Auch gegen Aufregung gibt es allerlei Tricks, wie etwa die „Merkelraute“ oder das Stehen auf einem Bein. Von Lampenfieber vor Lesungen blieb ich bisher verschont, aber solche Tricks kann man ja auch in anderen Situationen anwenden.

Mitorganisatorin Elke Pistor ist nicht nur bekennender Katzen-Fan, sie weiß auch, wie man Blake Snyders „Rette die Katze“ anwendet. Drehbuchautor Blake Snyder hat aus dem in der Plotentwicklung bewährten Drei-Akt-Modell und der klassischen Heldenreise ein neues Handwerkszeug entwickelt: Save the Cat.
Details würden jetzt zu weit führen, ich hatte allerdings einige Aha-Momente, die mir definitiv beim aktuellen Krimi-Projekt weiterhelfen werden.
Zum besseren Verständnis haben wir dabei Passagen von „Zurück in die Zukunft“ geschaut. Ich bin ja immer wieder fasziniert, wie leicht man die meisten Hollywood-Filme, aber natürlich auch Romane, auf die Plot-Modelle herunterbrechen kann. Daraus resultiert sicher auch der Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen, selbst einmal ein Drehbuch zu schreiben.

Lutz Kreutzer, Organisator des Selfpublishing Days, führte kurz ins Thema Selfpublishing ein. Obwohl ich darin natürlich fit bin (schließlich verdiene ich mit meinem Pseudonym mein Geld in dem Bereich), habe ich noch Neues mitnehmen können.

Starke Figuren

Bettina Wüst Schlager stellte uns „Thea Script“ vor, eine Abwandlung der Transaktionsanalyse für Autoren.
Die Transaktionsanalyse ist ein Konzept aus der Psychologie, das auf einer bestimmten Theorie der Persönlichkeit basiert und mittels Kommunikation versucht, eigenes Verhalten zu reflektieren und abzuändern.
Thea Script bietet eine Art Werkzeugkasten für die Figurenerstellung, um ihnen Tiefe, Mehrdimensionalität und damit mehr Charakter zu verleihen.
Ein wahnsinnig spannendes Thema, das auf sehr große Resonanz stieß.
Am Sonntag fand ein dreistündiger Workshop dazu statt, den ich leider nicht besuchen konnte. Ich bin mir aber sicher, dass dort tolle Romanfiguren entstanden sind!

Zuletzt kam noch Volker Kutscher, Autor der Vorlage für Babylon Berlin, zu Besuch.
Mitorganisatorin Angela Eßer führte ein sehr unterhaltsames und sympathisches Gespräch mit ihm auf der Bühne.
Die Verfilmung der Kriminalromane aus den 1920er- und 30er-Jahre machte ihn berühmt, aber „Der nasse Fisch“, sein erster Gereon Rath-Roman, war nicht der Anfang seiner Schriftstellerkarriere. Volker Kutscher hat für sein großes Projekt viel gewagt, und obwohl es lange nicht danach aussah, hat sich sein Einsatz gelohnt.
Das Interview zeigt mal wieder, wie wichtig Ausdauer, Beharrlichkeit und der Glaube an sich selbst sind.
Am Ende habe ich mir natürlich auch ein Buch signieren lassen!

Den Abend ließen wir dann gemütlich in einem Brauhaus in der Kölner Südstadt ausklingen. Ich bin jetzt hochmotiviert, mich noch einmal ganz neu mit meinen Figuren und dem Plot für meinen nächsten Siegerland-Krimi auseinanderzusetzen!

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Knochenfinder – die Neuauflage!

Knochenfinder

Knochenfinder kleinNeuauflage

Endlich ist es soweit – ich kann euch, quasi zwischendrin, meinen aktuellen Siegerland-Krimi präsentieren:
Knochenfinder, der erste Fall für die in Siegen ermittelnde Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen.

Knochenfinder erschien erstmals 2012 bei Bastei Lübbe und war einer der ersten Krimis, der Geocaching thematisierte. Der Roman erhielt ein Artist-in-Residence-Stipendium der Kunststiftung NRW, und ich durfte zwei Monate lang im Künstlerdorf Schöppingen leben und arbeiten.
Kurz nach der Veröffentlichung gewann mein Romandebüt den „Entdeckt!“-Autorenpreis von Amazon für neue Talente.
Der Siegerland-Krimi ging schon nach wenigen Wochen in die dritte Auflage und ist seit Anfang letzten Jahres ausverkauft.
Nachdem die Rechte von Bastei Lübbe an mich zurückgingen, habe ich mir ein Cover von meiner Wunsch-Designerin Claudia Toman von Traumstoff aus Wien erstellen lassen und den Inhalt aktualisiert.
Jetzt bin ich natürlich ganz gespannt, wie die Neu-Auflage bei den Leserinnen und Lesern ankommt und ob der Roman noch mal einen zweiten Frühling erleben darf – nach fast exakt sechs Jahren!

Änderungen

Download

Natürlich waren auch einige Veränderungen nötig – das Krupp-Hochhaus neben der HTS in Geisweid steht längst nicht mehr und musste auch im Buch gestrichen werden, und auch die Technik und die mediale Aufmerksamkeit haben sich verändert, sodass sich auch das Geocaching gewandelt hat.

Manche von euch werden Knochenfinder noch mit dem alten Cover von Bastei Lübbe im Regal stehen haben – oder?

Die Neuauflage von Knochenfinder gibt es vorerst exklusiv bei Amazon und ist auch Teil der KindleUnlimited-Auswahl.
Für ganz Schnelle gibt es das E-Book sogar noch zum Schnäppchenpreis: Klick!

Kuckucksbrut

Der Nachfolger von Knochenfinder ist ebenfalls bei Bastei Lübbe erschienen und überall im stationären Handel sowie auf den gängigen Online-Plattformen – als Taschenbuch oder E-Book – erhältlich.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen!
:)

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Auf die Reader, fertig, …

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Dieser Blog heißt Siegerland-Krimis, und genau darum wird es in den nächsten Tagen gehen: um einen Krimi aus Siegen und dem Siegerland.

Mehr werde ich allerdings noch nicht verraten, ihr müsst euch noch ein paar Stunden gedulden.
So viel kann ich aber schon andeuten: Ihr solltet eure Reader zücken!
:)
Ganz Ungeduldigen empfehle ich meinen Newsletter, dann verpasst ihr wirklich nichts und sitzt direkt an der Quelle:
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Wir lesen uns!

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Von Schwerverbrechern und Singlebörsen

Neue Wege

Für meine neue Siegerland-Krimi-Reihe probiere ich gerade etwas Neues für meine Figuren aus: passende Bilder im Netz suchen.
Ich weiß von einigen Kolleginnen und Kollegen, dass sie das bei jedem Buch machen, aber bisher fand ich das für mich unnötig. Ich habe ein sehr bildhaftes Gedächtnis und sehe meine Figuren immer plastisch und lebendig vor mir; Fotos von realen Personen würden mich da nur einschränken. Und viel wichtiger als die Frage nach einer großen oder kleinen Nase oder dem Bauchumfang ist ja die Psychologie, die Motivation, das Handeln der Figuren.
Dachte ich.

Frau am Laptop

Doch seit letzter Woche habe ich die neue Version meines Autorenprogramms auf dem Rechner (Papyrus Autor 9), das noch mehr Features bietet als die ältere Version (ich schreibe schon seit neun Jahren mit Papyrus, angefangen mit Version 2). Um die alle auszutesten, habe ich den Krimi als neues Projekt angelegt und klicke und probiere mich nun durch die vielen Möglichkeiten (Denkbrett, Zeitstrahl, Organizer, …).
Und weil man in Version 9 auch Fotos seiner Figuren in die Datenbank einpflegen kann, habe ich mich auf die Suche nach aussagekräftigen Bildern gemacht.

Bilder suchen

Aber mit welchen Begriffen suche ich nach geeigneten Fotos?
„Frau, hellblond“ war ganz gut, um ein Foto einer Nike-ähnlichen Frau zu finden. Sie passt nicht perfekt, ist aber nah dran.
„Gärtnerin“ führte mich umgehend zu Nikes Mutter Brigitte; unter „Senior“ fand ich dann Nikes Vater Hajo – allerdings erst  nach langer Suche. Hauptsächlich entdeckt man nämlich junge, hübsche Frauen unter dem Begriff „Senior“.
Sehr viel schwieriger waren allerdings die Verdächtigen zu finden.
Gebe ich Alter und Geschlecht ein, lande ich auf irgendwelchen Modelplattformen, auf Werbeseiten und erstaunlich oft beim Friseurhandwerk. Aber in meinen Romanen laufen keine gestylten Models herum, sondern mehr oder weniger normale Menschen (wobei ich „normal“ sehr weit fasse).
Ein paar Nebenfiguren habe ich dann auf Singlebörsen gefunden, andere unter „Verdächtiger“ oder „Kriminelle“ – da muss man dann allerdings die ganzen Politiker-Fotos aussortieren …

Bemerkenswert fand ich jedoch Nikes Mann Lukas, der eine tragende Rolle im ersten Fall spielt. Beim Schreiben seiner Szenen hatte ich immer einen Mann mit kurzen blonden Haaren im Kopf. Beim Suchen unter „Mann, blond“ fand ich dann plötzlich ein Foto, das perfekt zu dem Lukas passt, den ich geschrieben habe. Nur, dass der neue Lukas auf einmal dunkle Locken hat …
Aber der Mann auf dem Bild hat sofort mit mir „gesprochen“, und auf einmal wurde Lukas viel lebendiger und viel präsenter für mich – was sich natürlich deutlich auf die Figur innerhalb der Geschichte auswirkt. Einen ähnlichen Effekt hatte ich bei Nikes Zwillingsschwester Vic.

Fazit

1:
Es lohnt sich, seine Arbeitsweise zu überdenken und mal etwas Neues auszuprobieren. Man könnte positiv überrascht werden!
:)

2:
Man sollte sehr vorsichtig sein mit Fotos, die man von sich selbst oder von anderen Menschen ins Netz stellt. Sie könnten Vorbilder für sonderbare Romanfiguren werden!
(Im positiven Fall. Im negativen kann man ziemlichen Schindluder mit solchen Bildern treiben, erst recht mit Bildern von Kinden. Überlegt euch also gut, was ihr einstellt – und denkt dran: Das Internet vergisst nichts!)

Ich werde vermutlich auch für zukünftige Projekte in Bilddateien stöbern – denn neben all dem nützlichen macht es auch Spaß und man landet auf Seiten, die man sonst nie gefunden (geschweige denn gesucht!) hätte!
:D

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Weihnachtskrimi „Siegtropfen“ Gewinnspiel

Geheimnisvolles geschieht auf der Weihnachtszeitreise, dem historischen Weihnachtsmarkt im Bad Berleburger Schlosshof …

Unter allen Abonnenten meines neuen Newsletters verlose ich 10 E-Books* von „Siegtropfen“, dem Siegerlandkrimi, der es in sich hat …

Das lohnt sich in mehrfacher Hinsicht, denn man kann das E-Book nicht kaufen, sondern nur bei mir gewinnen! :)

Zur Anmeldung geht es hier entlang, der Newsletter erscheint am 01.12.2017.
Auf der Seite der Weihnachtszeitreise könnt ihr euch schon mal auf den historischen Weihnachtsmarkt (und meinen Krimi! ;) ) einstimmen!

Ich drücke euch allen die Daumen und wünsche euch viel Vergnügen!

*im Wunschformat: ePub, mobi oder pdf, man kann das E-Book auf jedem elektronischen Gerät lesen (Reader, Smartphone, Tablet, PC …)

Achtung! 
Es gab wohl bei jemandem Schwierigkeiten mit der Anmeldung. Wenn das bei euch der Fall ist: Schickt mir einfach eine Mail an info(ät)wort-farben.de. Ich trage euch dann ein und schicke euch eine Bestätigungsnachricht!

Das Kleingedruckte:
Das Gewinnspiel endet am 01.12.2017 um 12 Uhr. Teilnehmen kann jeder, der sich für den Siegerlandkrimis-Newsletter einträgt. Der Gegenwert des E-Books kann nicht in Euro ausgezahlt werden. Die Gewinner werden nach dem Zufallsverfahren ausgelost und schnellstmöglich benachrichtigt und erklären sich damit einverstanden, mit ihrem Vornamen (und ggf. dem Ort) im Newsletter erwähnt zu werden.
Es besteht keine Verpflichtung, den Newsletter nach der Auslosung noch zu abonnieren.

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Der Siegerland-Krimi-Newsletter

Am 1. Dezember ist es endlich soweit: Mein Newsletter startet!

Da ich eine Verlosung für die Abonnenten (also euch!) plane, gibt es im Hintergrund ein bisschen zu werkeln und zu basten. Da kommt das Schreiben am neuen Krimi zwar aktuell zu kurz, aber ich hole die verlorene Zeit garantiert wieder auf.
Außerdem plane ich einen Artikel aus der Siegen für InSIder – Reihe, der erstmal nur den Newsletter-Abonnenten zur Verfügung steht.
Schließlich soll es sich ja für euch lohnen!
Und keine Angst: Der Newsletter ist für etwa drei bis vier Mal im Jahr geplant und wird euch garantiert nicht das E-Mail-Postfach vollmüllen!
Spam mag ich nämlich genau so wenig wie ihr.

Ihr könnt euch schon mal hier eintragen, dann bekommt ihr alles zeitnah mit!

Ich freue mich auf euch!

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