Plastik vermeiden – #11StepsChallenge Tag 2

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#11StepsChallenge Tag 2, Plastik vermeiden

Herzlich willkommen zum zweiten Tag der #11StepsChallenge!

Gestern ging es um die Reduzierung von Müll, heute wenden wir uns ganz konkret dem Plastik zu.
Kunststoffe haben unbestreitbar Vorteile und sind an einigen Stellen auch wirklich eine gute Alternative.
Aber: nicht in dem Ausmaß wie bisher.

Im gesamten Sport- und Outdoorbereich sind leichte und schnell trocknende Kunststoffe ein Gewinn, denn niemand wird heutzutage mit einem Rucksack aus Loden oder Leder losziehen und ein Zelt aus schwerem Segeltuch durch die Gegend wuchten.
Doch für den Alltag und einen Spaziergang in der Stadt sind atmungsaktive und wetterfeste Materialien überflüssig, und je häufiger sie getragen und gewaschen werden, desto mehr Mikropartikel geben sie in das Wasser und die Umwelt ab.
Leider enthalten sehr viele Kleidungsstücke Kunststoffe, die durch Waschmaschine, Trockner und Abrieb in der Umwelt landen. Bis zu einem Drittel der Mikroplastikpartikel im Meer kommt aus unserer Kleidung!

Was kann ich tun?

Deshalb ein paar Tipps bei der Kleidung:

  • auf die Materialien achten (Fleecejacken sind purer Kunststoff!)
  • nicht alles muss nach dem Tragen gewaschen werden, manchmal reicht auch auslüften
  • funktionale Outdoorkleidung ist im Alltag oft überdimensioniert

Das Bewusstsein für Mikroplastik in Kosmetik ändert sich, auch die Gesetzgebung passt sich dem an. Das ist ein guter Fortschritt, und an Tag 7 der #11StepsChallenge zeige ich euch, welche Körperpflegeprodukte ihr mit wenigen Zutaten ganz einfach selber machen könnt.
Doch Obacht!
Da es keine einheitliche Definition von Mikroplastik gibt, können Hersteller jederzeit behaupten, ihr Produkt sei frei von Mikroplastik, auch wenn das gar nicht stimmt.
Greenpeace hat eine Liste der bedenklichen Zutaten erstellt:

Außerdem helfen Apps bei der Auswahl der richtigen Kosmetik.

Plastik finden wir zuhauf in unseren Küchen, Badezimmern, Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern. Für sehr viele Produkte gibt es plastikfreie Alternativen.
Zur Vorratshaltung loser Lebensmittel nutzen wir Marmeladen- oder Gurkengläser, unterwegs kommen Saucenfläschchen als Trinkflaschen zum Einsatz (evtl. mit Stoff umwickelt, damit sie nicht so leicht zerbrechen), auch die selbst gemachte Kosmetik bewahren wir in Schraubgläsern auf. Schulbrote kann man statt in Plastik- auch in Edelstahldosen packen.
Vor allem in den Kinderzimmern findet sich viel Plastikschrott, der noch dazu schnell kaputtgeht. Hier helfen ein kritischer Blick und auch die Hinterfragung der Einkaufs- und Schenkgewohnheiten.

plastikfreies Pausenbrot

Auf das bewusste Einkaufen werde ich morgen, an Tag 3, noch genauer eingehen.

Wie ist es bei euch?
Seid ihr euch des vielen Plastiks in eurer Umgebung bewusst?
Habt ihr schon angefangen, Plastik zu reduzieren?
Erzählt doch mal!

Tag 1 – Müll reduzieren

Mehr Tipps und Tricks findet ihr im Ratgeber „11 Schritte ins Glück – Zero Waste, plastikfrei und Minimalismus für Einsteiger“.

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