Die Coverentwürfe für den neuen Siegerland-Krimi sind da!

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Hach, ich würde das Cover für meinen nächsten Siegerland-Krimi am liebsten schon überall zeigen, aber das geht aus verschiedenen Gründen noch nicht.


Einer davon ist, dass ich mich nicht zwischen zwei Entwürfen entscheiden kann.
In meiner Facebook-Gruppe „Siegerland-Krimis“ – und damit in einem halbwegs persönlichen Rahmen – werde ich sie allerdings in den nächsten Tagen zur Auswahl stellen und ihr dürft dann abstimmen, welche Variante euch besser gefällt.
Ihr könnt gern jederzeit der Gruppe beitreten, ich freue mich immer auf neue Leute. Wer nicht bei Facebook ist, hat leider ein bisschen Pech und muss warten, bis die Entscheidung getroffen ist.
Bevor dann alles ganz öffentlich wird, zeige ich das Cover aber schon im nächsten Newsletter. Der wird demnächst noch unbenannt, weil „Newsletter“ irgendwie aufdringlich und nach Werbung klingt.
Aber eigentlich ist er eine Art digitales Magazin und ich finde, das sollte sich auch im Namen niederschlagen.
Abonnieren könnt ihr ihn aber natürlich nach wie vor unter dem Namen „Krimi-Newsletter“. Einfach hier: Klick.

Wir lesen uns!

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Netphener Keltenweg

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@keltenweg

Der Keltenweg bei Netphen


An einem der letzten heißen Tage im ewigwährenden Sommer 2018 habe ich mir den Netphener Keltenweg vorgenommen.
Der Weg ist 15,1 km lang und bekommt in meinem Wanderführer 3,5 von 4 Punkten für den Anspruch – was ich im Nachhinein genauso bewerten würde.

Parkplatz Leimbachtal

Mein Startpunkt war der Wanderparkplatz im Leimbachtal, kurz hinter Netphen an der B 62. Die Muskulatur konnte ich direkt mit einem kurzen Anstieg aufwärmen, dafür hatte ich einen schönen Blick über das Leimbachtal im Oktobernebel.
Entlang des gut ausgeschilderten Weges erzählen immer wieder Tafeln vom Leben einer fiktiven Keltenfamilie, gezeichnet von Matthias Kringe, der auch die berühmten Dilldappen erschuf.
Wie im Siegerland üblich, führt der Weg auf breiten Pfaden durch die Wälder und ab und an erwischt man tolle Ausblicke.

Mein Frühstück nahm ich nach dreieinhalb Kilometern an einer Keltentafel ein – und wie man sieht, kommt man von hier aus auch nach Santiago de Compostela und Avalon … ;)
Nach einem weiteren kurzen Anstieg und einer ungeplanten Extrarunde ging es erstmal wieder mehr als zwei Kilometer bergab nach Afholderbach. Dort lohnt sich eine Verschnaufpause, denn der Weg auf die Alte Burg hat es in sich. Fast 300 Höhenmeter wollen überwunden werden, meist auf breiten befestigten Wegen, später dann auf schmalen Pfaden durch den Wald.

 

Alte Burg

Auf der Kuppe des Berges (633 m) befindet sich eine alte keltische Wallanlage (aus der La-Tène-Zeit, etwa 500 v. Chr.); zwei Wälle sind deutlich sichtbar und müssen überwunden werden, um das Plateau mit einem wunderschönen Buchenwald zu erreichen. Dieser war im Herbst besonders hübsch, allerdings finden sich dort viele unschöne Zivilisationsspuren: Beinahe jede Buche wurde eingeritzt, was ich sehr schade finde.
Nach kurzer Verschnaufpause ging es in Richtung Eschenbach bergab. Etwas abseits des Weges gibt es einen wunderschönen Aussichtspunkt auf die Obernau-Talsperre, die wegen des trockenen Sommers sehr wenig Wasser führte. Im weiteren Verlauf öffnete sich der Wald und überraschte mich mit einem grandiosen Panoramablick auf die Talsperre und das umgebende Netpher Land. Ich ärgerte mich maßlos, dass ich ausgerechnet an diesem Tag das Fernglas vergessen hatte und dass ich nur Handyfotos machen kann, denn der Bereich unterhalb der Alten Burg ist prädestiniert für tolle Panorama-Bilder.

Schöne Geste

Ein paar Meter weiter musste ich dann vor lauter Glück laut loslachen: Am Weg stand eine Ruhebank, ausgestattet mit Gästebuch, Pflastern, Taschentüchern, Bonbons zur Stärkung, einem Gästebuch – und einem Fernglas!
Sollte der mir unbekannte »Bankspender« irgendwann mal auf dieser Seite landen: Herzlichen Dank für diese tolle Geste, sie macht diesen Ort zu etwas ganz Besonderem!
Der Abstieg nach Eschenbach war danach ein Kinderspiel, und der Weg zurück zum Parkplatz führte mittels Treppe sogar über eine Kuhweide – in den Alpen üblich, hier im Siegerland eher ungewöhnlich.

Fazit

Für mich war es bisher der anstrengendste Wanderhöhepunkt entlang des Rothaarsteigs, aber die Ruhe des Buchenwaldes auf der Alten Burg sowie die teilweise grandiosen Ausblicke auf das Netpher Land sind die Anstrengung definitiv wert.

 

Mehr Wanderhöhepunkte

Kindelsbergpfad
Historischer Rundweg Achenbach
Elisabethpfad von Siegen nach Hainchen
Jakobsweg von Siegen nach Krottorf
Die Wisent-Wildnis in Wittgenstein

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Der Herzhäuser Panoramaweg

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Der Panoramaweg in Netphen-Herzhausen ist noch relativ neu, er wurde erst im August 2018 eingeweiht.
Der Rundweg ist etwa 9,3 km lang und führt in großen Schleifen um das Dorf am Fuße des Rothaargebirges herum.
Parken kann man am Gemeindezentrum bei der Feuerwehr, hundert Meter entfernt liegt der offizielle Startpunkt.

Um Herzhausen herum

Gleich zu Beginn verlässt man den Ort mit einer zu erwartenden kleinen Steigung. Die Beschilderung des Weges ist insgesamt gut; es gab zwei Stellen, an denen ich unsicher war – das kann aber auch am Schnee gelegen haben. Und davon hatte ich glücklicherweise reichlich, noch dazu strahlenden Sonnenschein.
Der Weg führt in Kurven und Schleifen um Herzhausen herum, an manchen Stellen streift er auch den Unglinghäuser Rundweg. An der großen Hütewiese an der Straße Richtung Unglinghausen informiert ein Schild über die Herzhäuser Hute. Noch bis in die 1970er Jahre hinein wurden die Kühe des Dorfes auf der großen Weide gehütet und abends wieder zu den Bauern zurückgebracht.

Gondach, Dilldappe!

 Dilldappe von M. Kringe am Ortseingang

Nach etwas mehr als der Hälfte erreicht man die Hauptstraße im Dorf und könnte notfalls an dieser Stelle abbrechen. Ich bin natürlich weitergegangen, habe den Dilldappen am Ortsausgang (oder -eingang) mit einem gemurmelten »Gondach« begrüßt und bin den Mannsberg hinaufgegangen. Von dort kann man immer wieder auf die erste Hälfte des Rundweges blicken und schöne Perspektivwechsel einnehmen.
Folgt man dem Weg weiter durch das Dirlenbachtal, erreicht man das Wildgehege mit aufmerksamen Tieren, umrundet es einmal und geht auf der anderen Uferseite weiter in Richtung Ortsmitte.
Nach etwa zwei bis zweieinhalb Stunden erreicht man den Ausgangspunkt.

Fazit

Ein kleiner, aber sehr schöner Rundweg, der wirklich viele Panoramen über das Dreisbachtal bis ins Rothaargebirge bietet. An vielen Stellen stehen Bänke oder Ruhebänke, die ich wegen des Schnees aber ausgelassen habe. Der Weg ist abwechslungsreich, führt nur kurze Strecken durch den Wald und besteht größtenteils aus befestigten Wegen.

 

Noch mehr Wanderhöhepunkte

Der Kindelsbergpfad
Die Wisent-Wildnis Wittgenstein
Historischer Rundweg Achenbach
Rund um den Wellersberg
Pilgerwege im Siegerland
Der Elisabethpfad von Köln nach Marburg

 

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Der Kindelsbergpfad

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Herzlich willkommen im neuen Jahr!


Während es in meinem Lieblings-Wandergebiet, den Alpen, ordentlich geschneit hat, müssen wir hier im Siegerland mit Regen und grauem Nebel ausdauern.
Für Januar und Februar habe ich einen neuen Schreibplan ausgeheckt: Immer, wenn ich mein Wochensoll erreiche oder überschreite, belohne ich mich mit einer Wanderung. In der ersten Januarwoche habe ich mir deshalb endlich den Kindelsbergpfad vorgenommen. Den hatte ich schon lange in Planung, aber es ist natürlich zeitlich immer schwierig, eine mehrstündige Wanderung unterzubringen.
Der Kindelsbergpfad ist 14,6 km lang und beinhaltet durchaus ein paar Höhenmeter. Mehr jedenfalls, als die meisten anderen Wanderhöhepunkte entlang des Rothaarsteigs.

Startpunkt Loher Tal

Meine Runde begann ich in Kredenbach in der Nähe des Loher Tals. Die Weiher waren mit einer leichten Eisdecke überzogen und Reste von harschigem Schnee lagen auf und zwischen den Bäumen. Der Boden war leider ziemlich matschig und deshalb nicht ganz einfach zu gehen. Ich war froh, meine Stöcke dabei zu haben.
Außerdem testete ich auf dieser Runde erstmals mein neues Trinksystem. Irgendwann im Sommer habe ich von Trinkflaschen zu einer Wasserblase gewechselt. Das hat den Vorteil, dass ich mehr trinke, weil ich nicht mehr anhalten muss. Dank Trinkschlauch kann ich eigentlich die ganze Zeit kleine Schlucke trinken, was definitiv gut ist. Da aber das Ventil nicht richtig dicht ist und ständig Wasser heraustropft, habe ich mir ein neues System zugelegt. Den Adapter kann ich auf die meisten handelsüblichen Trinkflaschen schrauben und das Ventil ist dicht. Was will man mehr!

Nach Müsen

Vom Loher Tal aus ging es durch den Wald leicht ansteigend in Richtung Müsen. An diesem Tag war es ziemlich neblig und die erhoffte Fernsicht blieb aus, aber die Strecke bietet auch so genügend zum Schauen. So entdeckte ich ganz unerwartet einen aktiven Springbrunnen kurz vor Müsen im Brombachtal. Etwa einen Kilometer vorher sollte eigentlich ein Stollenmundloch in der Nähe des Weges liegen (Grube Brüche), aber irgendwie habe ich es nicht entdeckt. Zugegeben: Richtig gesucht habe ich nicht. Die Geschichte des Siegerländer Bergbaus war eine Zeitlang ein Hobby von mir und ich habe schon wirklich viele Stolleneingänge gesehen. Da spielt einer mehr oder weniger für mich keine Rolle mehr.
In Müsen erwartete mich dann eine Überraschung: An einer exponierten Stelle am Waldrand stand eine Leseinsel – eine Metallbank mit integriertem Staufach, in dem nicht nur einige (Kinder-)Bücher lagen, sondern auch warme und gemütliche Sitzkissen. Eigentlich war mir noch gar nicht nach einer Pause zumute, aber der Platz war dermaßen einladend, dass ich kurzerhand mein Frühstück vorverlegte und mich bei der Gelegenheit auch gleich im Gästebuch verewigte. Eine sehr schöne Idee!

Frisch gestärkt ging es dann an den Aufstieg über die Martinshardt zum Kindelsberg. Doch zuerst kam ich an diesem schönen Kleinod vorbei. Ich weiß nicht, wer dieses kleine Heim gebaut hat, aber es hat mich wirklich erfreut. Und ich hoffe sehr, dass nicht irgendwelche Vandalen kommen und es zerstören.

 

Das Müsener Revier

Der Aufstieg zur Martinshardt ist nicht ohne und ich war froh um meine Wanderstöcke, die meine Knie doch merklich entlasteten. Außerdem wurde der Schnee umso dichter, je höher ich stieg.
Der Weg ist gespickt mit alten Bergbau-Relikten wie Stollenmundlöcher, Pingen und Halden sowie vielen Hinweisschildern.
Man passiert das Grubengelände Wilder Mann und die Müsener Klippen (ein Pingenfeld des Stahlberger Stocks) und auch auf dem Weg talwärts streift man mehrere Gruben. Das Müsener Revier gehörte zu den bedeutendsten des Siegerländer Erzbergbaus, die Grube Stahlberg wurde 1311 erstmals erwähnt und war bis 1931 in Betrieb. Auch heute erinnert in Müsen noch viel an die Zeit des Bergbaus, das Stahlbergmuseum nebst Besucherstollen ist ein Highlight für die ganze Familie.

Gipfelfeeling

Der Weg hinauf zur Martinshardt (616 m) wird zwar teilweise steil, ist aber gut zu gehen. Auf der Martinshardt erwartete mich sogar ein Gipfelkreuz! Vom zugehörigen Gipfelbuch habe ich leider erst hinterher gelesen, sonst hätte ich mich selbstverständlich eingetragen.
Bis zum Kindelsbergturm (617 m) ging es erst ein Stückchen bergab, um dann noch einmal steil bergauf zu gehen. Unterwegs kam ich an dem Parkplatz vorbei, an dem Natascha und Simon aus »Knochenfinder« ihren ersten Geocache machen. Erinnert ihr euch?
Doch diesmal war der Parkplatz verwaist, denn der Nebel wurde zunehmend dichter und lud nicht unbedingt zum Spazierengehen ein.
Auf dem Kindelsberg kehrte ich im gleichnamigen Restaurant ein und gönnte mir einen schönen heißen Kaffee, bevor ich mich an den Abstieg machte. Leider war es dank Nebel nichts mit dem Fernblick, ich ahne aber, dass der an schönen Tagen von dort oben aus sehr beeindruckend sein muss. Also werde ich zumindest dieses Teilstück noch einmal im Frühjahr oder Sommer erwandern.
Die Schneemenge auf dem Kindelsberg war im Vergleich zum Tal beachtlich, nahm aber mit jedem Höhenmeter ab. Als ich nach etwas mehr als einer Stunde wieder in Kredenbach ankam, war es nur noch nass und matschig.

Mein Fazit

Der Kindelsbergpfad ist ein sehr abwechslungsreicher Rundweg, der ein bisschen Trittfestigkeit und Kondition erfordert und an vielen Relikten der Bergbauzeit vorbeiführt. Wer noch nicht so viel über den Siegerländer Erzbergbau weiß, kann sich auf dieser Strecke ein gutes Bild machen und erfährt auch einige historische Fakten. Praktischerweise liegt der Kindelsberg als höchste Stelle in der Mitte des Rundwegs und man kann ganz prima im Restaurant einkehren.

Lust auf weitere Wanderhöhepunkte?

Der Elisabethpfad von Siegen nach Hainchen
Der Jakobsweg von Siegen nach Krottorf
Der historische Rundweg Achenbach
Die Wisent-Wildnis in Wittgenstein
Rund um den Wellersberg und die Panzerwiese

 

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Fotografischer Jahresrückblick

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Bevor ich endlich meinen Jahresrückblick online stellen kann (der hier immer noch angefangen herumliegt, für den ich aber aktuell zu wenig Zeit finde), kann ich euch immerhin schon mal zeigen, wie es bei mir auf Instagram aussieht:

Das sind die neun Beiträge mit den meisten Likes.
Ihr seht schon, in welche Richtung es geht: Natur und Wandern.
Wer mir noch folgen möchte: Melanie.Lahmer_Siegenkrimi – ich freue mich immer über neue Follower!
:)

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Weihnachtsmärkte im Siegerland

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Weihnachtsmärkte im Siegerland und Umgebung

Am Freitag, 23.11.2018, beginnt in Siegen der traditionelle Weihnachtsmarkt. Das ist ein schöner Anlass, euch auch weitere sehenswerte Weihnachtsmärkte in der Umgebung vorzustellen.

Weihnachtsmarkt im Unteren Schloss in Siegen

Wahrscheinlich hat jedes Siegerländer Dorf in der Adventszeit seinen eigenen Weihnachtsmarkt, es würde aber leider den Rahmen sprengen, hier alle aufzuzählen.
Deshalb habe ich neulich bei Facebook nach besonderen Weihnachtsmärkten gefragt und möchte euch nun eine kleine Auswahl vorstellen. Die folgenden Weihnachtsmärkte sind also allesamt Empfehlungen, auch wenn ich nicht jeden persönlich besucht habe.
Selbstredend gibt es noch viel, viel mehr Weihnachtsmärkte – wenn dir noch einer einfällt, der unbedingt in die Liste gehört, sag einfach Bescheid!

Hüttenzauber in Siegen

Schon seit ein paar Jahren findet der Siegener Weihnachtsmarkt zwischen dickem Turm und Nikolaikirche statt. Früher standen die Büdchen in der Bahnhofstraße, auf der Siegplatte und teilweise auch in der Kölner Straße. Da aber die Siegplatte nun – zum Glück – Geschichte ist (von der Betonstadt zu neuen Ufern), wurde das Konzept überarbeitet und eine, wie ich finde, sehr schöne Lösung gefunden.

Der Innenhof des Unteren Schlosses, mittlerweile Teil des Uni-Campus, bietet ein ganz besonderes Ambiente für die Büdchen, Bühnen und die mittlerweile traditionelle Eisbahn.

An den Wochenenden öffnet zusätzlich das „Weihnachtsdorf unterm Krönchen“ am Fuße der Nikolaikirche.

Öffnungszeiten:

Hüttenzauber im Hof des Unteren Schlosses:
täglich (außer Totensonntag) 23.11.-23.12.2018
Montag-Samstag 11-22 Uhr
Sonntags 11-20 Uhr

Weihnachtsdorf unterm Krönchen:
Freitags: 16-22 Uhr
Samstags: 11-22 Uhr
Sonntags: 13-19 Uhr

 

Weihnachtsmarkt in Weidenau

Der Weihnachtsmarkt im Siegener Stadtteil Weidenau ist voller Traditionen, auch wenn man es ihm auf den ersten Blick gar nicht ansieht.
Schon seit Jahrzehnten (!) befindet sich auf dem Dach des Kaufhauses Wagener ein riesiger Adventskalender. Jeden Tag um 16.30 Uhr erscheinen drei Weihnachtswichtel auf dem Dach und öffnen mit einem lautstark begleiteten „Hau-Ruck“ die entsprechende Tür. Anschließend gibt es einen Bonbonregen für die Kinder, die in Scharen vor dem Kaufhaus stehen.
Ebenso traditionell ist die „Schweinchenbahn“, die im überdachten Teil des Marktes schon seit Jahrzehnten ihre Runden dreht. Es gibt vermutlich kaum einen Siegerländer, der weder als Kind mit der Schweinchenbahn seine Runden drehte noch später seine Kinder oder Enkel winkend dabei begleitete.

Öffnungszeiten:

Täglich vom 26.11.-23.12.2018

 

Weihnachtsmarkt in Bad Marienberg

Am ersten Adventswochenende öffnet der Bad Marienberger Weihnachtsmarkt seine Pforten. In der historischen Innenstadt wird altes Handwerk gezeigt, es gibt eine Taverne und einen Streichelzoo sowie ein Kinderzelt mit Kreativangeboten und einer Märchenerzählerin.
Am Freitagabend findet ein Weihnachtsfeuerwerk statt.

Öffnungszeiten:
29.11.-02.12.2018

Donnerstag und Freitag: ab 14 Uhr
Samstag und Sonntag: ab 11 Uhr

 

Wild-West-Weihnacht

Die Tonki-Freunde von Buffalo Bühl laden am ersten Adventswochenende zu einer ganz besonderen Feier ein: Wild-West-Weihnacht!
Auf dem Hof Kolb in Bühl finden in unterschiedlichen Abständen immer wieder Wild-West-Veranstaltungen statt, die Fans aus ganz Deutschland anziehen. Das Ambiente zwischen Blockhäusern, Totempfahl, Tipis und Saloon ist in dieser Art zumindest im Siegerland einmalig und der Adventsbasar ist insbesondere für Kinder etwas ganz Besonderes.

Öffnungszeiten:
01.-02.12.2018

Samstag: 14-22 Uhr
Sonntag: 11-17 Uhr

 

Lichterglanz in Kreuztal

Der Weihnachtsmarkt in Kreuztal findet erst zum achten Mal statt, hat aber binnen kürzester Zeit weit über die Grenzen des Siegerlandes hinaus Fans gefunden.
Am zweiten Adventswochenende wird der gesamte Park rund um die Villen in Dreslers Park illuminiert und damit ein ganz besonderes Flair erzeugt. Trotz seiner großen Bekanntheit sind weder die Buden auf dem Außengelände noch die Verkaufs- und Ausstellungsstände im inneren der gelben Villa kommerzialisiert. Besonders bei Kälte oder Schnee ist der Weihnachtsmarkt wunderschön – man darf allerdings kein Problem mit Menschenmengen haben, und auch die Parkplatzsuche ist äußerst ereignisreich.

Öffnungszeiten:
06.-09.12. 2018

Donnerstag von 16 bis 22 Uhr
Freitag von 14 bis 22 Uhr
Samstag von 11 bis 22 Uhr
Sonntag von 11 bis 19 Uhr

 

Weihnachtszeitreise in Bad Berleburg

Am dritten Adventswochenende findet in Bad Berleburg die Weihnachtszeitreise statt. Die Leser meines Kurzkrimis „Siegtropfen“ kennen den Markt ja schon … 😉
Auf dem Außengelände des Bad Berleburger Schlosses findet ein mittelalterlich anmutender Weihnachtsmarkt mit Rittern, Krämern und Gauklern statt, auch ein Lager gehört dazu.
Im – zugigen! – Innenhof findet man Handwerkskunst, Glühwein, Waffeln und Wildspezialitäten.

Öffnungszeiten:
14.-16.12.2018

Freitag ab 19:30 Uhr
Samstag von 11 bis 21 Uhr
Sonntag von 11 bis 19 Uhr

Du kennst noch einen tollen Weihnachtsmarkt in der Region, der hier nicht aufgeführt ist?

Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder melde dich über das Kontaktformular, dann nehme ich den Markt gern in die Liste auf – so kann sie nämlich im kommenden Jahr ganz einfach aktualisiert werden!

 

 

 

 

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Pilgern im Siegerland – Der Elisabethpfad

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Es gibt insgesamt drei Elisabethpfade, die zur berühmten Elisabethkirche in Marburg führen:
von Frankfurt nach Marburg, von Eisenach nach Marburg und von Köln nach Marburg.

Unteres Schloss, derzeit Großbaustelle

Der Elisabethpfad von Köln nach Marburg führt mitten durch Siegen; die roten Aufkleber hat sicherlich jeder aufmerksame Stadtbesucher schon mal gesehen.
Geht man den Elisabethpfad in umgekehrte Richtung, also von Marburg nach Köln, so ist der Teil des Wegenetzes der europäischen Jakobswege, die nach Santiago de Compostela in Spanien führen.

Hier habe ich bereits die vierte Etappe des Pilgerweges von Siegen über Freudenberg bis zum Wasserschloss Crottorf beschrieben. Ende September nahm ich mir die fünfte Etappe des Elisabethpfades vor, die von Siegen über Niederdielfen bis Irmgarteichen beziehungsweise zur Wasserburg Hainchen führt.

Der Elisabethpfad

Der Elisabethpfad führt überwiegend über breite Wald- oder Schotterwege und hat die für die Region typischen Auf- und Abstiege. Er ist auch für ungeübte Wanderer gut zu gehen, ordentliche Kondition vorausgesetzt.
Meine bisherigen Erfahrungen mit den Beschilderungen der Wanderwege in Siegerland, Wittgenstein und Sauerland sind wirklich gut: Man findet sich auch ohne großartiges Kartenmaterial zurecht, und je näher man dem Rothaarsteig kommt, umso besser wird die Beschilderung. Die hiesigen Wanderwege werden von den jeweiligen Wandervereinen in der Regel gut gepflegt, sodass man jederzeit eine spontane Tour unternehmen kann.

Museum für Gegenwartskunst, früher Postamt

Die teilweise schlechte Markierung ist der größte Negativpunkt am Elisabethpfad beziehungsweise dem Pilgerweg. Auf beiden Wegen habe ich mich wegen fehlender Ausschilderung mehrfach verlaufen und war kurz vorm Aufgeben, zumal mir auch die Spaziergänger, Dorfbewohner oder Wanderer nicht weiterhelfen konnten. Die Wegbeschreibung meines Wanderführers stimmte an manchen Stellen nicht mit dem Wegeverlauf überein, außerhalb der Ortschaften fehlt die Beschilderung teilweise komplett. Beim zweiten Mal hatte ich schon doppeltes Kartenmaterial dabei und habe trotzdem drei Mal den Weg verloren, ohne es rechtzeitig zu bemerken. Das brachte mir einige Zusatzkilometer ein; an manchen Stellen half mir nur meine Ortskenntnis weiter.
Ich nehme an, dass für die Pilgerwege niemand vor Ort wirklich verantwortlich ist und es deshalb umso schwieriger wird, je weiter die nächste Ortschaft entfernt ist – also gerade dann, wenn man die Markierungen am ehesten benötigt.

Ein weiterer Negativpunkt ist die Streckenführung an sich. Sowohl Elisabethpfad als auch Pilgerweg führen häufig neben oder zumindest in der Nähe von großen Straßen entlang. Das liegt in der Natur der Sache, denn die Pilger waren damals auf alten Handelswegen unterwegs, die sich teilweise im Laufe der Zeit zu Hauptwegen entwickelt haben. Diesen Umstand sollte man in seine Überlegungen mit einbeziehen, wenn man eine längere Pilgerreise plant.

Siegen bis Eremitage

Gnadenkapelle auf der Eremitage

Die Eremitage ist eine Wallfahrtsanlage direkt an der B 54 zwischen Siegen und Wilnsdorf. Im Jahr 1684 ließen Jesuitische Brüder an dieser Stelle die auch heute noch gut erhaltene Gnadenkapelle errichten.
1703 fand Erbprinz Franz Josef von Nassau-Siegen, Sohn des für seinen Jähzorn bekannten Fürsten Wilhelm Hyacinth von Nassau-Siegen, dort seine letzte Ruhestätte. In der Neuzeit wurde die Klosteranlage viele Jahre vom Klarissenorden genutzt, mittlerweile befindet sich das Hospiz des Siegener Marienkrankenhauses und der Diakonie an dem Wallfahrtsort. Auch der Siegener Kreuzweg befindet sich auf dem Gelände der Eremitage.

Oberes Schloss

Startpunkt meiner Wanderung war der Siegener Bahnhof. Von dort aus ging es quer durch die Oberstadt, vorbei an der Martinikirche, dem Unteren Schloss, über den Marktplatz mit der Nikolaikirche und dem Krönchen hinauf zum Oberen Schloss. Es lohnt sich, auch wirklich den Pilgerspuren durch die Oberstadt zu folgen. Auch wenn mir die Gebäude natürlich alle bekannt sind, habe ich sie diesmal mit anderen Augen gesehen und dabei auch Details wahrgenommen, die mir vorher entgangen sind.

Durch den Schlosspark geht es den Brüderweg hinab in den Stadtteil Hain, nur um dann auf sehr steilem Weg hinauf zum Lindenberg zu führen. Dieser Anstieg erfordert tatsächlich ein wenig Fitness, aber man kann sich natürlich auch Zeit lassen. Der Weg führt an der Nordseite des Lindenbergs entlang, auf Höhe des Sportplatzes muss man die Bundesstraße überqueren und läuft dann bis zur Eremitage auf breiten Waldwegen neben der B 54 entlang.

Eremitage bis Irmgarteichen

Wassermühle bei Niederdielfen

Von der Eremitage geht es hinunter ins Tal der Weiß nach Niederdielfen.
Mitten im Wohngebiet kam mir ganz überraschend ein Pilger entgegen! Im Gegensatz zu mir trug er einen großen Holzstab, und als er mich freundlich grüßte, sprach ich ihn einfach an und wir kamen ins Gespräch. Der Pilger kam aus der Schweiz und startete seine Pilgerreise zwei Tage zuvor in Marburg. Sein Ziel war Siegen, von wo aus er wieder nach Hause fahren wollte. Wir tauschten uns kurz über den Weg aus und er warnte mich vorab, dass die Beschilderung bei Anzhausen schwierig sei. Da ich mich vor unserer Begegnung ebenfalls schon drei Mal über die Beschilderung geärgert hatte, nannte ich ihm die kritischen Stellen auf dem Weg nach Siegen. Wir wünschten einander noch einen guten Weg, und ich ging durch Niederdielfen – nur, um mich am anderen Ende des Ortes zum zweiten Mal richtig zu verlaufen.

Vorsicht ist also an der alten Wassermühle in Niederdielfen geboten: Man muss hier sehr genau schauen, um den Weg nicht zu verlieren (mir ist es nicht gelungen). Nun ging es weiter nach Flammersbach und Anzhausen, ich hatte wunderbaren Sonnenschein und bestes Wanderwetter, und so nahm ich meine Irrwege mit Gelassenheit und ein paar zusätzlichen Höhenmetern.
Bis ich die Rudersdorfer Höhe erreichte.

Symbolbild

Der gelbe Pfeil wies in die falsche Richtung, die Wegbeschreibung in meinem Pilgerführer war missverständlich und da alle umliegenden Orte in irgendeiner Senke lagen, fiel mir die Orientierung schwer. Auch meine Zweitkarte half nicht weiter. Der von mir befragte Hundebesitzer wusste nur, dass Irmgarteichen weit weg ist, aber nicht, in welcher Richtung. Genervt ging ich wieder zurück zur Kreuzung. Dem vorherigen falschen gelben Pfeil zum Trotz entdeckte ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen der roten Elisabethpfad-Aufkleber. Leider verriet der Aufkleber nicht, welche der beiden Abzweigen ich denn nehmen musste. Zu allem Überfluss herrschte wegen einer Vollsperrung irgendwo ein unglaublicher Autoverkehr auf den Feldwegen. Also hielt ich eine Autofahrerin an, um sie nach dem Weg nach Irmgarteichen zu fragen. Leider kannte sie nur den Schleichweg fürs Auto, während sich hinter ihr eine lange Schlange bildete. Ich stand also, umfahren von unzähligen Autos, auf einem unbeschilderten Feldweg und hatte keine Ahnung, wohin ich gehen musste.
Ich bin übrigens die Frau mit dem blauen Rucksack, die den gelben Wanderführer mit Schmackes auf die Wiese warf. Nur, falls mich jemand gesehen hat … 😉

Meine letzte Hoffnung war eine weitere Hundebesitzerin – die aber auch nur ihrem Stammweg kannte, mir mithilfe meiner Karte aber immerhin aufzeigen konnte, in welcher Himmelsrichtung sich Irmgarteichen befand. Da nun sowieso alles egal war und ich selbst nach einem Abbruch irgendwo hingehen musste, stapfte ich einfach in den Wald, möglichst weit weg von den Autos. Zweimal entschied ich an Waldkreuzungen per gedanklichem Münzwurf, bis ich endlich meine gelben Pfeile entdeckte. Irgendwie war es mir doch noch gelungen, nach Irmgarteichen zu finden. Hoffentlich war es dem Schweizer Pilger an dieser Stelle besser ergangen als mir!

Irmgarteichen bis Wasserburg Hainchen

Irmgarteichen ist ein 800-Seelen-Dorf in unmittelbarer Nähe zum Rothaarsteig. Es gibt Gastronomie, viele Wanderwege und Hinweisschilder, und nach der ganzen Verlauferei des Tages fühlte ich mich irgendwie willkommen. Ich machte einen kleinen Abstecher zum Dilldappen-Wanderweg, ehe ich die letzten Kilometer zum Wasserschloss Hainchen absolvierte.
Nach 22 km auf und ab hatte ich mir das gekühlte Radler redlich verdient, bevor ich mit dem Bus nach Hause fuhr.

Wasserburg Hainchen

Die Wasserburg Hainchen wurde 1290 erstmals erwähnt. In den fast 730 Jahren ihrer Geschichte wechselte sie mehrmals Besitzer, Bedeutung und Bestimmung. Im 19. Jahrhundert ging die Wasserburg in preußischen Staatsbesitz und verfiel allmählich. Seit den 1970er Jahren befindet sich die Burg in Trägerschaft des Siegerländer Burgenvereins, der die Gebäude und die Anlage umfassend renovierte. Mittlerweile dient die Wasserburg Hainchen der Erholung behinderter und pflegebedürftiger Menschen. In der benachbarten Remise können private Feiern ausgerichtet werden.

Mein Fazit

Dilldappe von Matthias Kringe

Der Elisabethpfad von Siegen nach Hainchen ist ein schöner Ausflug in die Geschichte des Siegerlandes. Die Beschilderung lässt teilweise sehr zu wünschen übrig und man braucht Ortskenntnis oder unterschiedliches Kartenmaterial, um sich nicht zu verlaufen. Wanderer mit normaler Kondition können den Weg gut gehen und man streift immer wieder Orte, in denen man die Tour abbrechen kann.
Getreu dem Motto: »Der Weg ist das Ziel« kann man eine schöne Tageswanderung unternehmen und am Ende die Infrastruktur des Rothaarsteigs nutzen.

Noch mehr Wanderungen?

Der Kindelsbergpfad
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Crowdfunding für Autoren

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Was ist Crowdfunding?

Im Crowdfunding finanziert die Crowd, also „die Menge“, ein Produkt, ein Projekt oder eine Geschäftsidee.
Die Idee ist nicht nur sehr naheliegend, sondern auch ziemlich alt. Schon der Sockel der Freiheitsstatue wurde mit Einzelspenden finanziert.
In den letzten Jahren hat sich das Crowdfunding für immer mehr Projekte und Gruppen durchgesetzt, zum Beispiel bei Spieleentwicklern, Filmemachern, Musikern, Podcastern, Zeichnern oder Bloggern.
Meist gibt der Projektstarter einen bestimmten Betrag und einen Zweck an, beispielsweise die Produktion einer CD, und hofft, dass er genügend Menschen findet, die an sein Projekt glauben. Gemäß dem Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“ helfen auch Kleinstbeträge von wenigen Euro oder Dollars, wenn sie von ausreichend Menschen bezahlt werden.

Was habe ich als Geldgeber davon?

Oft gibt es kleinere oder größere/besondere Geschenke für die Geldgeber oder Vorzugsbehandlungen, wie etwa ein Extrakonzert, besondere Grafiken oder exklusive Inhalte. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, die „Donations“ sollen aber die Hemmschwelle der Spender senken und natürlich auf irgendeine Weise attraktiv sein.
Andere Geldgeber hingegen sind begeisterte und teilweise langjährige oder intensive Nutzer oder Fans eines Angebots (Band, Podcast, digitales Medium). Sie zeigen durch die Unterstützung dem Künstler/Produzenten ihre Wertschätzung, ohne einen zusätzlichen Gegenwert zu erwarten.

Ich habe mich zum Beispiel am Crowdfunding des Unverpackt-Ladens in Siegen beteiligt.
Das Projekt finde ich wichtig und sehe es als Bereicherung meiner Heimatstadt, deshalb habe ich sehr gern einen größeren Betrag gespendet. Ohne die Beteiligung aus der Bevölkerung wäre die Verwirklichung des Unverpackt-Ladens nicht möglich gewesen (die Eröffnung steht kurz bevor).
Mein persönlicher Gewinn ist hier ganz einfach: Ich kann beim Lebensmittelkauf auf noch mehr unnötigen Verpackungsmüll verzichten und hoffe außerdem auf einen Leuchtturmeffekt. Vielleicht verändert der Laden ja das Bewusstsein der Verbraucher oder gar der Geschäfte im Umfeld.
Mehr zu den Themen unverpackt einkaufen, Minimalismus und Entrümpeln könnt ihr übrigens in meinem Ratgeber „11 Schritte ins Glück“ nachlesen.

Crowdfunding für Autoren

Bisher sind mir zwei Variationen bei Autoren begegnet:
– die Vorfinanzierung konkreter Kosten wie etwa Lektorat, Korrektorat oder Covergestaltung im Selfpublishing-Bereich
– die Finanzierung laufender Kosten

Auf Portalen wie etwa Kickstarter oder Startnext findet in der Regel klassisches Crowdfunding statt. Die Aktionen sind vorher genau definiert, man bestimmt Betrag, Ziel und Zeitraum der Aktion. Die Geldgeber können sich mit einem Betrag ihrer Wahl beteiligen und erhalten oft ein Dankeschön, dessen (monetärer oder ideeller) Wert mit dem ausgegebenen Betrag steigt.
Abgebucht wird das Geld in der Regel erst dann, wenn die Aktion erfolgreich war. Kommt der festgesetzte Betrag innerhalb des angegebenen Zeitraums nicht zustande, wird das Geld entweder nicht eingezogen oder zurückgezahlt. Man zahlt also nur im Erfolgsfall.

Portale wie Patreon oder SteadyHQ setzen nicht auf konkrete Aktionen, sondern auf langfristige und regelmäßige Finanzierungen. Dafür sind die monatlich eingesetzten Beträge entsprechend niedrig. Statt einmal 25 Euro zahlt man dann monatlich zwei Euro.
Diese Version ist unter Künstlern und Freischaffenden besonders beliebt und mittlerweile relativ weit verbreitet – insbesondere im englischsprachigen Raum beziehungsweise in „internetaffinen“ Bereichen (Podcasts, Spiele, Blogs).

Meine Seite bei Steady

Nach einigen Überlegungen habe ich mich für Crowdfunding über Steady entschieden. Dort habe ich mir eine Seite eingerichtet – Klick auf Siegenkrimi -, auf der ich meine Arbeit vorstelle und konkrete Ziele definiert habe.
Ziel 1 ist ein monatlicher Betrag von 10 Euro, um die laufenden Kosten für diesen Blog zu decken.
Man kann auf der Plattform verschiedene Pakete buchen, und je nach monatlichem Betrag bekommt man entsprechende Gegenleistungen von mir (z.B. Überraschungspost, die Mitbestimmung meiner nächsten Wanderziele, Vorab-Leseproben oder Platz in der Danksagung meines nächsten Krimis).

Meine Versprechen an euch:
Ich werde regelmäßig über meine Arbeit an den Romanen berichten und euch weiterhin Schönes und Interessantes aus der Region zeigen.
Und dieser Blog bleibt kosten- und werbefrei. Ihr könnt also weiterhin hier lesen und müsst nichts bezahlen – aber ab jetzt habt ihr die Möglichkeit, mich zu unterstützen, wenn ihr wollt.

Eine Anmeldung auf Steady lohnt sich übrigens mehrfach, denn dann könnt ihr mit einem einfachen Klick auch Projekte wie Mimikama, BildBlog oder Der Postillon unterstützen. Außerdem wurde die Plattform von den Krautreportern ins Leben gerufen.

Ich freue mich auf euren Besuch auf meiner Steady-Seite!

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Ende der Sommerpause

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Hier war es in den letzten zwei Monaten relativ still, dafür gibt es aber rückblickend einiges zu erzählen.

Zum Einen war ich gleich zwei Mal im Urlaub – einmal zum Wandern in Vorarlberg in Österreich und einmal zum Abschalten auf der wunderschönen Insel Fanö in Dänemark.
Zum Anderen hat mein Liebesroman-Ich einen neuen Roman veröffentlicht, der natürlich entsprechend viel Aufmerksamkeit und Zeit verdient (und bekommen!) hat.
Und ganz nebenbei war ich natürlich wieder im heimischen Siegerland unterwegs und habe ein paar Wanderwege genossen.

Demnächst erfahrt ihr mehr über den Kinderwanderweg „Der kleine Rothaar“ bei Bad Laasphe, den Wanderhöhepunkt „Auf Bergmannspfaden“ bei Wilnsdorf und eine weitere Etappe des Pilgerweges/Elisabethpfades von Siegen nach Hainchen.

Außerdem plane ich gerade ein völlig neues – und für mich sehr spannendes! – Projekt. Aber auch darüber erfahrt ihr demnächst mehr.

Ich freue mich über euren Besuch und grüße euch bis zum nächsten Mal!

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